Kilian Krevet vergleicht sich mit dem Domkapitel Paderborn über Legate seines natürlichen Vaters, des verstorbenen Domherren Hermann Krevet zu Paderborn. Die Testamentsexekutoren hatten dem Domkapitel 180 Goldgulden für die Memorie überlassen, aber dem Inhaber des St. Hieronymus-Lehens bei der Einlösung 20 Gulden vorbehalten, ferner auch ein Drittel der Zinsen aus der restlichen Summe. Ferner haben die Exekutoren ein Drittel von 25 Goldgulden an Krevets Hoppenhof und 1 Morgen Land vor dem Spiringes Tor zur Memorie getan. Als Entschädigung für alle Ansprüche erhält der Aussteller 20 Goldgulden, das Benefizium erhält jährlich eine Gulde Rente von den 20 Gulden und ein Drittel der Zinsen der Memorie. SA Wilhelm Westphalens, Domherr und Propst zu Busdorf, sowie Franz Krevets, Domherr zu Paderborn. Datum: up den Sundach na Margarete virginis