Traktat • Pasquillen und Gedichte • Tragikomödie (Sammelmappe)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, J 1 Nr. 134
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, J 1 Allgemeine Sammlung von ungedruckten Schriften zur Landesgeschichte
Allgemeine Sammlung von ungedruckten Schriften zur Landesgeschichte >> Die Handschriften
15.-18. Jh.
Beschreibung:
206 Bl • 36 x 23,5 • 15.-18. Jh.
Einzelteile von verschiedenem Format, ungeheftet außer 121-130, 148-151, 158-185; 147r Druck • Halbleinenmappe, 19./20. Jh.
Über 60 verschiedene Hände, 15.-18. Jh., darunter Andreas Rüttel d. Ä. (1504-1565) 20r und d. J. (1531 bis 1587) 28r-31v, Friedrich Rüttel (1579-1634) 47r-48r und Hans Maier (gest. 1592, vgl. NWDB 2291, 2608, 3454) 32r-37v, mit Brief, 4. Febr. 1582 • Die Sammlung wurde im Archiv im 19. Jh. angelegt, die Einzelteile sind von verschiedener, meist nicht mehr feststellbarer Herkunft; mehrere Teile entstammen der Mömpelgarder Registratur in Stuttgart, andere aus Neuenstadter Akten (146r-190v?) oder wurden 1893 von Österreich extradiert (191r-204v?).
Enthält: 1r-8v {FRAGMENT EINES THEOLOGISCHEN TRAKTATS}, 15. Jh., lat.; s. 5r Finis tractatus primi de praedicabilibus. Sequitur tractatus secundus de praedicamentis.
9r-155v, 186r-203v {SAMMLUNG VON 68 PASQUILLEN, HISTORISCHEN LIEDERN, GEDICHTEN U.A.}, 16.-18. Jh., dt.-frz.-lat., vor allem zur deutschen (seltener württembergischen), auch europäischen (häufig polnischen) Geschichte und zum Konfessionsstreit. Nach dieser Hs wurden gedruckt STEIFF-MEHRING Nr. 100 (34r-36r), Nr. 111 (142r bis 144r). -- Darin auch (19rv) eine frz. Beschreibung von Paris, (114rv) Beschreibung eines Feuerwerks. Meist anonym. -- (38r-41v) eine Elegie von NIKODEMUS FRISCHLIN in 2 Fassungen, Druck von Fassung 1 D. F. STRAUSS, Leben und Schriften des Dichters und Philologen Nicodemus Frischlin (1856) 576-579, s. auch 356-361; Fassung 2 N. FRISCHLIN, Operum poeticorum pars elegiaca (1601) Lib. XXI, Eleg. 17. -- (45v-46r) >Prognosticon Herrn Latzari von Schwendi {1552-1584, vgl. ADB 33, 382-401} ahn Kayser Maximilian {II.} den 15ten May Anno 1574<; Kurzauszug aus dessen Gutachten, vgl. E. v. FRAUENHOLZ, Des Lazarus von Schwendi Denkschrift (Münchner historische Abhandlungen II, 10, 1939) bes. 30-32. -- (55r-59v) {JOHANN ALBRECHT AUBELIN: LOBSPRUCH DER STADT WEIL}, 1614; Erlebnis von Hans Bach (1555-1615, vgl. NWDB 466) in Weil, eine andere Redaktion LBS Cod. hist. Fol. 345. Zum Autor, geb. um 1584, vgl. SIGEL X, 79.
158r-184r >L'expedition d'Ecosse. Tragicomedie, en vers francois<. 4 Akte, (184r) la scene est au chateau de Versailles anno 1708 en avril. (158v-159r) Widmung an den württ. Herzog {Karl Rudolf zu Neuenstadt} (1667-1742, s. 159r: Erwähnung der Schlacht bei Ramillies 1706).
206 Bl • 36 x 23,5 • 15.-18. Jh.
Einzelteile von verschiedenem Format, ungeheftet außer 121-130, 148-151, 158-185; 147r Druck • Halbleinenmappe, 19./20. Jh.
Über 60 verschiedene Hände, 15.-18. Jh., darunter Andreas Rüttel d. Ä. (1504-1565) 20r und d. J. (1531 bis 1587) 28r-31v, Friedrich Rüttel (1579-1634) 47r-48r und Hans Maier (gest. 1592, vgl. NWDB 2291, 2608, 3454) 32r-37v, mit Brief, 4. Febr. 1582 • Die Sammlung wurde im Archiv im 19. Jh. angelegt, die Einzelteile sind von verschiedener, meist nicht mehr feststellbarer Herkunft; mehrere Teile entstammen der Mömpelgarder Registratur in Stuttgart, andere aus Neuenstadter Akten (146r-190v?) oder wurden 1893 von Österreich extradiert (191r-204v?).
Enthält: 1r-8v {FRAGMENT EINES THEOLOGISCHEN TRAKTATS}, 15. Jh., lat.; s. 5r Finis tractatus primi de praedicabilibus. Sequitur tractatus secundus de praedicamentis.
9r-155v, 186r-203v {SAMMLUNG VON 68 PASQUILLEN, HISTORISCHEN LIEDERN, GEDICHTEN U.A.}, 16.-18. Jh., dt.-frz.-lat., vor allem zur deutschen (seltener württembergischen), auch europäischen (häufig polnischen) Geschichte und zum Konfessionsstreit. Nach dieser Hs wurden gedruckt STEIFF-MEHRING Nr. 100 (34r-36r), Nr. 111 (142r bis 144r). -- Darin auch (19rv) eine frz. Beschreibung von Paris, (114rv) Beschreibung eines Feuerwerks. Meist anonym. -- (38r-41v) eine Elegie von NIKODEMUS FRISCHLIN in 2 Fassungen, Druck von Fassung 1 D. F. STRAUSS, Leben und Schriften des Dichters und Philologen Nicodemus Frischlin (1856) 576-579, s. auch 356-361; Fassung 2 N. FRISCHLIN, Operum poeticorum pars elegiaca (1601) Lib. XXI, Eleg. 17. -- (45v-46r) >Prognosticon Herrn Latzari von Schwendi {1552-1584, vgl. ADB 33, 382-401} ahn Kayser Maximilian {II.} den 15ten May Anno 1574<; Kurzauszug aus dessen Gutachten, vgl. E. v. FRAUENHOLZ, Des Lazarus von Schwendi Denkschrift (Münchner historische Abhandlungen II, 10, 1939) bes. 30-32. -- (55r-59v) {JOHANN ALBRECHT AUBELIN: LOBSPRUCH DER STADT WEIL}, 1614; Erlebnis von Hans Bach (1555-1615, vgl. NWDB 466) in Weil, eine andere Redaktion LBS Cod. hist. Fol. 345. Zum Autor, geb. um 1584, vgl. SIGEL X, 79.
158r-184r >L'expedition d'Ecosse. Tragicomedie, en vers francois<. 4 Akte, (184r) la scene est au chateau de Versailles anno 1708 en avril. (158v-159r) Widmung an den württ. Herzog {Karl Rudolf zu Neuenstadt} (1667-1742, s. 159r: Erwähnung der Schlacht bei Ramillies 1706).
206 Bl ; 36 x 23,5
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:29 MEZ