Bestand B (Bestand)
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Bestand B,
Stadtarchiv Verl (Archivtektonik) >> Verwaltungsschriftgut
1805-1932
Überlieferung der Amtsverwaltung Verl 1844-1921, 295 Nummern Allgemeine Verwaltung Ständische Angelegenheiten; Landwirtschaft; Statistische Angaben; Gemeinde-Prozesse; Gerichtswesen; Verwaltungssachen Polizeisachen Polizeisachen im Allgemeinen; Abeiterkolonien; Verbrechen und Vergehen; Gewerbepolizei; Handwerker und gewerbliche Anlagen; Baupolizei; neue Ansiedlungen; Ein- und Auswanderung; Wohnortveränderungen; Jagdangelegenheiten Gemeinde-, Schul-, Kirchen- und Armensachen Kommunalverwaltung und Gemeindebeamte; Haushalts-Etats; Gemeindesteuer-Angelegenheiten; Gemeindevermögen; Kassen- und Rechnungswesen; Armensachen; Kirchensachen; Schulsachen; Chausseen; Wege- und Brückenbauten; Flüsse und Bäche Militaria Landwehr; Varia Katasterwesen und Steuern Katasterwesen; Grund- und Gebäudesteuern; Indirekte Steuern; Steuersachen varia
Form und Inhalt: Dr. Schröder von der Archivberatungsstelle Westfalen bewertete und verzeichnete 1958 in mehrwöchiger Arbeit vor Ort die Akten der Altregistratur der Amtsverwaltung Verl aus der Zeit der Kantonverwaltungen Neuenkirchen und Verl bis in das Jahr 1935. Er bildete daraus die Bestände A, B und C. Für das entsprechende Findbuch verfasste Dr. Schröder die folgende Vorbemerkung:"VorbemerkungDas Amt Verl umfaßt die Gemeinden Verl, Bornholte, Sende, Liemke und Österwiehe.Nach dem Übergang der Grafschaft Rietberg an Preußen gehörten die das Kirchspiel Verl bildenden Gemeinden Verl, Bornholte und Sende zunächst zum Kantonbezirk Neuenkirchen, während das aus den Gemeinden Österwiehe und Liemke bestehende Kirchspiel Kaunitz zur Kantonverwaltung Rietberg zählte.Infolge der am 1. Juli 1838 erfolgten Auflösung des Kantons Neuenkirchen wurden die Gemeinden Neuenkirchen und Varensell dem Kanton Rietberg zugeteilt. Die Gemeinden des Kirchspiels Verl aber zählten nunmehr mit den zur gleichen Zeit vom Kanton Rietberg abgetrennten Gemeinden Liemke und Österwiehe zum neu gebildeten Kanton Verl.Aufgrund der Landgemeindeordnung vom 31. Oktober 1841 erhielt der Kanton Verl mit Wirkung vom 26. Mai 1843 die Bezeichnung "Amt Verl".Dieser historischen Entwicklung entsprechend führt das heutige Amtsarchiv Verl folgende Bestände:A.Akten aus der Zeit der Kantonverwaltunga)Akten der Kantonverwaltung Neuenkirchen, soweit sie nicht ab 1839 in der Kantonverwaltung Verl weitergeführt sind,b)Akten der Kantonverwaltung Verl (1839-1843), soweit sie nicht von der Amtsverwaltung Verl (ab 1844) weitergeführt sind.B.Registratur der Amtsverwaltung Verl 1844-1921C.Registratur der Amtsverwaltung Verl 1922-1935einschließlich der Akten der Registratur B, die über 1921 hinaus weitergeführt sind.Die systematische Gliederung der hier verzeichneten Bestände entspricht der Fach- und Nummernfolge der ursprünglichen Registraturordnung.D.Verzeichnis der vorgefundenen Handschriften(Chroniken und Protokollbücher)Verl, den 22. Juli 1958Archivberatungsstelle WestfalenDr. A. Schröder"Die Übertragung des Findbuchs in die Datenbank erfolgte im Jahr 2001. Die "Enthält"-Vermerke sind von mir hinzugefügt worden und werden laufend weiter ergänzt.Annette Huss
Form und Inhalt: Dr. Schröder von der Archivberatungsstelle Westfalen bewertete und verzeichnete 1958 in mehrwöchiger Arbeit vor Ort die Akten der Altregistratur der Amtsverwaltung Verl aus der Zeit der Kantonverwaltungen Neuenkirchen und Verl bis in das Jahr 1935. Er bildete daraus die Bestände A, B und C. Für das entsprechende Findbuch verfasste Dr. Schröder die folgende Vorbemerkung:"VorbemerkungDas Amt Verl umfaßt die Gemeinden Verl, Bornholte, Sende, Liemke und Österwiehe.Nach dem Übergang der Grafschaft Rietberg an Preußen gehörten die das Kirchspiel Verl bildenden Gemeinden Verl, Bornholte und Sende zunächst zum Kantonbezirk Neuenkirchen, während das aus den Gemeinden Österwiehe und Liemke bestehende Kirchspiel Kaunitz zur Kantonverwaltung Rietberg zählte.Infolge der am 1. Juli 1838 erfolgten Auflösung des Kantons Neuenkirchen wurden die Gemeinden Neuenkirchen und Varensell dem Kanton Rietberg zugeteilt. Die Gemeinden des Kirchspiels Verl aber zählten nunmehr mit den zur gleichen Zeit vom Kanton Rietberg abgetrennten Gemeinden Liemke und Österwiehe zum neu gebildeten Kanton Verl.Aufgrund der Landgemeindeordnung vom 31. Oktober 1841 erhielt der Kanton Verl mit Wirkung vom 26. Mai 1843 die Bezeichnung "Amt Verl".Dieser historischen Entwicklung entsprechend führt das heutige Amtsarchiv Verl folgende Bestände:A.Akten aus der Zeit der Kantonverwaltunga)Akten der Kantonverwaltung Neuenkirchen, soweit sie nicht ab 1839 in der Kantonverwaltung Verl weitergeführt sind,b)Akten der Kantonverwaltung Verl (1839-1843), soweit sie nicht von der Amtsverwaltung Verl (ab 1844) weitergeführt sind.B.Registratur der Amtsverwaltung Verl 1844-1921C.Registratur der Amtsverwaltung Verl 1922-1935einschließlich der Akten der Registratur B, die über 1921 hinaus weitergeführt sind.Die systematische Gliederung der hier verzeichneten Bestände entspricht der Fach- und Nummernfolge der ursprünglichen Registraturordnung.D.Verzeichnis der vorgefundenen Handschriften(Chroniken und Protokollbücher)Verl, den 22. Juli 1958Archivberatungsstelle WestfalenDr. A. Schröder"Die Übertragung des Findbuchs in die Datenbank erfolgte im Jahr 2001. Die "Enthält"-Vermerke sind von mir hinzugefügt worden und werden laufend weiter ergänzt.Annette Huss
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
05.11.2025, 1:59 PM CET