A: Pfalzgraf Otto II. von Pfalz-Neumarkt. S1: A. S2: Stadt Altdorf. E: die von den verst. Eheleuten Jörg und Kunigund Lichtenberger mit einem jährlichen Ewiggeld von 50 Gulden der Stadt Nürnberg gestiftete Ewigmesse im Kloster Gnadenberg. Betreff: Nachdem die Stadt Nürnberg das jährliche Ewiggeld von 50 Gulden zurückgekauft und die Äbtissin des Klosters Gnadenberg als Lehenfrau der Messe mit Zustimmung ihrer beiden Konvente, des Bischofs Wilhelm von Eichstätt und des Herrn Wolfgang Ratz als Verweser der Messe, der hier für sich und ihren rechten Besitzer Wilhelm Förhel handelte, die dabei erlöste Hauptsumme von 1000 Gulden A überantwortet hat, der sie zu seiner ´merklichen Notdurft gebraucht´ und zu seinem ´mehreren Nutzen´ verwendet hat, verpflichtet sich dieser, das jährliche Ewiggeld von 50 Gulden fortan aus seinen jährlichen Zinsen und Gülten, die er von seiner Stadt Altdorf bezieht, zugunsten der Messe auszurichten und zu bezahlen. Vorbehalt des Rückkaufsrechts.
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A: Pfalzgraf Otto II. von Pfalz-Neumarkt. S1: A. S2: Stadt Altdorf. E: die von den verst. Eheleuten Jörg und Kunigund Lichtenberger mit einem jährlichen Ewiggeld von 50 Gulden der Stadt Nürnberg gestiftete Ewigmesse im Kloster Gnadenberg. Betreff: Nachdem die Stadt Nürnberg das jährliche Ewiggeld von 50 Gulden zurückgekauft und die Äbtissin des Klosters Gnadenberg als Lehenfrau der Messe mit Zustimmung ihrer beiden Konvente, des Bischofs Wilhelm von Eichstätt und des Herrn Wolfgang Ratz als Verweser der Messe, der hier für sich und ihren rechten Besitzer Wilhelm Förhel handelte, die dabei erlöste Hauptsumme von 1000 Gulden A überantwortet hat, der sie zu seiner ´merklichen Notdurft gebraucht´ und zu seinem ´mehreren Nutzen´ verwendet hat, verpflichtet sich dieser, das jährliche Ewiggeld von 50 Gulden fortan aus seinen jährlichen Zinsen und Gülten, die er von seiner Stadt Altdorf bezieht, zugunsten der Messe auszurichten und zu bezahlen. Vorbehalt des Rückkaufsrechts.
StAAm, Fürstentum Obere Pfalz, Kloster Gnadenberg Urkunden 243
BayHStA, KU Gnadenberg 1487 November 11
Fürstentum Obere Pfalz, Kloster Gnadenberg Urkunden
Fürstentum Obere Pfalz, Kloster Gnadenberg Urkunden >> Jahre 1476-1500
11. November 1487
Äußere Beschreibung: Or., Perg., deutsch. - größeres Siegel 1 fehlt; Siegel 2 fehlt In der Plica stecken zwei Papierzettel (15. Jahrh.) mit folgendem Inhalt: 1) Lieber herr Schampach uberlest die copei antrefende vnnser Meß halben vnd bitt euch lieber herr Schampach, ir wolt vmb gotz wiln thun dem closter zu gvt. Vnd wölt mein herrn bitten, das ir gnad den iren zu Altdorf heten geschriben, das sie vnns das gelt ausrichten. Der Cappellan will newr sein gelt haben vnd wer sein des auch nottürftig. Der Hutzhofer kan yetzt in den lewffen nit herkumen noch schreiben. Auf der Rückseite: Der copey kvn ich itzvnd nit schicken. 2) behalt dye brieff zu dem haubtbrieff.
Urkunden
Sprache der Unterlagen
Ausstellungsort: Neumarkt
Literatur: Archivregest: StA Amberg, Standbücher 1217/I Nr. 166.
Vermerke: Archivvermerke: No 166 166
Medium: A = Analoges Archivale
Äußere Beschreibung: Or., Perg., deutsch. - größeres Siegel 1 fehlt; Siegel 2 fehlt In der Plica stecken zwei Papierzettel (15. Jahrh.) mit folgendem Inhalt: 1) Lieber herr Schampach uberlest die copei antrefende vnnser Meß halben vnd bitt euch lieber herr Schampach, ir wolt vmb gotz wiln thun dem closter zu gvt. Vnd wölt mein herrn bitten, das ir gnad den iren zu Altdorf heten geschriben, das sie vnns das gelt ausrichten. Der Cappellan will newr sein gelt haben vnd wer sein des auch nottürftig. Der Hutzhofer kan yetzt in den lewffen nit herkumen noch schreiben. Auf der Rückseite: Der copey kvn ich itzvnd nit schicken. 2) behalt dye brieff zu dem haubtbrieff.
Literatur: Archivregest: StA Amberg, Standbücher 1217/I Nr. 166.
Vermerke: Archivvermerke: No 166 166
Medium: A = Analoges Archivale
Äußere Beschreibung: Or., Perg., deutsch. - größeres Siegel 1 fehlt; Siegel 2 fehlt In der Plica stecken zwei Papierzettel (15. Jahrh.) mit folgendem Inhalt: 1) Lieber herr Schampach uberlest die copei antrefende vnnser Meß halben vnd bitt euch lieber herr Schampach, ir wolt vmb gotz wiln thun dem closter zu gvt. Vnd wölt mein herrn bitten, das ir gnad den iren zu Altdorf heten geschriben, das sie vnns das gelt ausrichten. Der Cappellan will newr sein gelt haben vnd wer sein des auch nottürftig. Der Hutzhofer kan yetzt in den lewffen nit herkumen noch schreiben. Auf der Rückseite: Der copey kvn ich itzvnd nit schicken. 2) behalt dye brieff zu dem haubtbrieff.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.03.2025, 12:04 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Staatsarchiv Amberg (Archivtektonik)
- Beständetektonik des Staatsarchivs Amberg (Tektonik)
- I. Altbestände (Territorien und Institutionen des Alten Reichs) (Tektonik)
- A. Fürstentum Obere Pfalz (Tektonik)
- 3. Klöster und Klosterrichterämter (Tektonik)
- Fürstentum Obere Pfalz, Kloster Gnadenberg Urkunden (Bestand)
- Jahre 1476-1500 (Gliederung)