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Korrespondenzen wegen der Sukzessions- und Administrationsangelegenheiten im Fürstentum Nassau-Siegen
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Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Visitation der angeblich schwangeren verwitweten Fürstin Leopoldine Juliane Ernestine zu Nassau-Siegen und der damit zusammenhängenden Erbfolge und Erbansprüche; Eingabe der kaiserlichen Administrationsregierung im Fürstentum Nassau-Siegen an den Kaiser wegen verübter Gewalttätigkeiten der nassau-dillenburgischen und nassau-diezschen Deputierten in Siegen; Übertragung des Kommandos über die in Siegen stehende nassau-diezsche Landmiliz an Major Kayser; Besetzung des katholischen Schlossteils durch Truppen aus Nassau-Diez; Desertion von Mannschaften; Niederkunft der verwitweten Fürstin Leopoldine zu Nassau-Siegen und Klärung des Sorgerechts; Ablösung des in Siegen auf Kommando stehenden nassau-diezschen Ober- und Unteroffiziers; Abmarsch des Stadtwachtmeisters Böhme von den in Siegen stehenden nassau-diezschen Kommando; Sukzessionsverhandlungen auf dem Reichstag zu Regensburg und vor dem Reichskammergericht in Wetzlar; Abschriften von Schreiben des Königs Friedrich Wilhelms I. von Preußen an den Fürsten zu Nassau-Dillenburg wegen der Sukzessionsstreitigkeiten; Promemoria über die nassau-siegensche Landessukzession und Landesadministration in den Jahren 1734-1735 (Abfolge der Ereignisse, fol. 213-215); Auflistung der Umstände, welche die Schwangerschaft der verwitweten Fürstin Leopoldine zu Nassau-Siegen in Frage stellen (03.12.1735, fol. 276-290). Korrespondenten u.a.: Notar Johann Jacob Bauermeister (Siegen), Notar Maximilian Heinrich Spanknabe (Diez), Regierungsassessor Vilmeder (Diez), Regierungsassessor Reinhard, Karl Heinrich Friso Prinz von Oranien, J. A. von Berghoffen (Regensburg), Major Kayser (Siegen), Schreiber (Beilstein), Böhm, Christian Fürst zu Nassau-Dillenburg, Regierungsrat Emmermann (Siegen), Rat und Resident W. H. Heppe (Köln), Regierungsrat Wilhelm Moritz Hombergk zu Vach (Siegen), Arnold Henrich von Glandorf, Notar Johann Ernst Hechler (Dillenburg), Sophie Polyxena Concordia Fürstin zu Nassau-Siegen, Notar Friedrich Karl Trainer (Siegen), Geheimrat und Resident von Pollmann (Siegen, Köln), Carl Caspar Graf von der Leyen (Koblenz), van der Meer, Matthias Wilhelm Haan, Deputierter A. Jeckeln (Siegen).
355 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.