Stiftung von Moers, hier Güter in Deckstein
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AEK, Priesterseminar I, Ohne Signatur
AEK, Priesterseminar I Priesterseminar 1
Priesterseminar 1 >> 1.3.3.3. Besitzungen A-Z
1658-1790
Enthält: - Inventar des Inspektors Johannes Reuter zu Melaten, was der ausgewichene Müller Conradt aus der Mühle mitgenommen hat, vom 6. Februar 1669- Mühle zu Melaten, v.a. Abrechnungssachen des Generalpraecep- tors von St. Antonius in Köln und Pachtverträge, 1658-1716- Frage der Ansprüche von St. Gereon auf eine jährliche Grund- pacht von 2 Malter Roggen von der Mühle in Melaten- Pachtvertrag der Eheleute Johann Balthasar von Moers und Maria Anna Adelheidis geb. von Mülheim mit den Eheleuten Johann Schorn und Adelheid Raskins wegen der Mühle zu Me- laten, 1728, und Pachtvertrag von Generalpraeceptor Kaspar Bardenhever von St. Anton in Köln mit den Eheleuten Johann Schorn und Sybille Deckstein, 1715, jeweils auf 12 Jahre, mit Mühleninventar- Pachtvertrag von Franz Caspar von Wymar mit den Eheleuten Christian Brorhausen und Maria Schorns wegen der Mühlen zu Melaten und Deckstein, 1757, und Bestätigung des Pachtvertra- ges durch den Erben v. Moers, 1763- Befehl von Kurfürst Clemens August an den Erbvogt und Schöf- fen der Erbvogtei, den Mahlzwang der Mühle zu Melaten zu be- achten, 7. Juni 1724- Quittungen über Zahlungen des Müllers, 1725-1764- Schriftwechsel wegen der Reparatur der Brücke zu Deckstein, 1736- Designation, welche Mühlen von den Bewohnern von Köln am meisten benutzt werden, o.D. (1740)- Bitte der verwitweten Frau von Moers an den Kurfürsten um Befreiung ihres Müllers zu Melaten vom Steinweggeld und ab- schlägiger Bescheid, 1740- Gerichtliche Auseinandersetzungen mit den Mühlenpächtern und zwischen alten und neuen Pächtern wegen rückständiger Forde- rungen, Beschaffung des Mühlsteins u.a., 1757-1786- Bachreinigung des Decksteiner Bachs, v.a. kurfürstliche Befehle an die erbvogteilichen Untertanen, (1685-)1790
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:28 MEZ