Rudolf [II.], Herzog von Sachsen[-Wittenberg], beurkundet, dass Ritter Johann gen. Löser (Loeser), Marschall seines Herzogtums, im Franziskanerkloster Wittenberg (in monasterio fratrum minorum in Wittinberg) zu Ehren des heiligen Franziskus einen Altar gestiftet und mit Einkünften ausgestattet hat. Er übereignet mit Einverständnis seines Bruders Wenzel und seines Vetters (patrui) Albrecht ein Wispel Roggen (unum chorum siliginis) von drei Hufen in Elster (Alestria), die derzeit die Brüder Lorenz und Martin von dem Ende innehaben, an das Kloster. Diese Einkünfte hatte zuvor Johann Löser von ihm zu Lehen gehabt. Über diese Zinse behält sich der Aussteller lediglich eine Oberherrschaft vor (dominii supremi seu iure tuicionis ... nobis ... reservato). - Siegel des Ausstellers angekündigt.

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Sächsisches Staatsarchiv
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