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Korrespondenz des Generalgouverneurs Baron Nils Gyllenstierna
mit dem Oberinspektor Andreas Scharnhorst in Stade und dem Syndikus
Gustaf Carl Scharnhorst in Verden
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Korrespondenz des Generalgouverneurs Baron Nils Gyllenstierna
mit dem Oberinspektor Andreas Scharnhorst in Stade und dem Syndikus
Gustaf Carl Scharnhorst in Verden
Enthält: - Korrespondenz mit Andreas Scharnhorst vom 24. Juni 1700 bis 20. Juli 1709, u.a. zu folgenden Inhalten: zur Führung der holländischen Hilfstruppen durch Bremen-Verden (1700, mit Truppenverzeichnis); zur Beförderung des Scharnhorst'schen Sohnes (1700); zur Bestrafung des holländischen Schiffers Clas Wilhelm Reike durch das Lizentgericht in Stade (1700); zur Zahlung der Zollgelder durch die Schiffer (1701); zur Visitation der Hamburger Moskaufahrer (1701); zur durch den Kommandanten hervorgerufenen zollfreien Wareneinfuhr in die Burgschanze (1702); zur allgemeinen Lage von Seefahrt und Zollwesen (1702); zum Tod des Akziseeinnehmers Daniel Mylius zu Lühe und Wiederbesetzung des Amtes mit dessen Bruder Peter Carl Mylius (1703); zum Verhalten holsteinischer Offiziere an der Zollstätte Buxtehude auf dem Weg nach Brabant (1706, mit beigefügtem Schreiben des Buxtehuder Zollverwalters vom 4. März 1706); zum Tod des Akziseeinnehmers Peter Meiners im Land Wursten und zur Wiederbesetzung des Amtes mit Johann Mahler (1707, mit beigefügter Bewerbung); zu den Ladungsscheinen des Schiffskapitäns Compastano und schwedischen Seepässen (1707); zur Abnahme von Tabak von lüneburgischen Untertanen durch nach Hastedt kommandierte Soldaten (1709, mit Anlage) - Korrespondenz mit Gustaf Carl Scharnhorst vom 22. April 1701 bis 31. Dezember 1702 und vom 30. Dezember 1707 bis 7. Dezember 1710 zur Bewerbung Scharnhorsts um die vakante Assessorenstelle beim Wismarer Tribunal (1701) und um die vakante Justizratsstelle in Bremen-Verden (1710)
Verzeichnung
Index-Gruppe: frei: GND:102532001:Gyllenstierna, Nils
Gyllenstierna, Nils Baron, Generalgouverneur, Korrespondenz Scharnhorst, Andreas, Oberinspektor, Stade Scharnhorst, Gustaf Carl, Syndikus, Verden Reike, Clas Wilhelm, Schiffer, holländischer Mylius, Daniel, Akziseeinnehmer, Lühe Mylius, Peter Carl, Lühe Meiners, Peter, Akziseeinnehmer, Land Wursten Mahler, Johann, Land Wursten Compastano, Antonio (?), Schiffskapitän
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.