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Aufenthalt im Polizeigefängnis Welzheim
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 2/27 Nachlass Ernst Reiner (1886 - 1963)
Nachlass Ernst Reiner (1886 - 1963) >> Unterlagen
1936-1937
Enthält u.a.:
- Schuldschein für Paul Neuschwander, 4. Juli 1936
- Ernennung Ernst Reiners zum Führer der Falange in Deva, 17. Oktober 1936
- Schreiben an den Adjutanten im Reichskriegsministerium von Wangenheim, 14. November 1936
- Schreiben an die Geheime Staatspolizei - Staatspolizeileitstelle Stuttgart über Umstände der Verhaftung Reiners, 24. November/ 8. Dezember 1936
- Schreiben an den Kreisleiter Otto Trefz, 27. November1936
- Konzept eines Schreibens an das Innenministerium, 29. November 1936
- Schreiben des Rechtsanwaltes von Bagnato an die Ehefrau Emma Reiner geb. Müller, 2.und 5. Dezember1936
- Schreiben an Ministerialdirektor Dr. Dill, 21. Dezember 1936
- Schreiben des Rechtsanwaltes von Bagnato an die Geheime Staatspolizei - Staatspolizeileitstelle Stuttgart wegen Freilassung Reiners aus der Schutzhaft, 29. Dezember 1936
- Schreiben von Emma Reiner an den Reichsaußenminister von Neurath wegen Freilassung ihres Mannes, 2. Januar 1937
- Schreiben von Emma Reiner an die Leitung der Auslandsorganisation der NSDAP wegen Freilassung ihres Mannes, 13. Januar 1937
- Schreiben des Rechtsanwaltes von Bagnato an Ernst Reiner in Welzheim, 13. Januar 1937
- Begründung der Schutzhaft durch den Reichsstatthalter, 14. Januar 1937
- Schreiben der Auslandsorganisation der NSDAP an Rechtsanwalt von Bagnato, 16. Januar 1937
- Schreiben von Rechtsanwalt von Bagnato an das Reichswehrministerium wegen Freilassung, 18. Januar 1937
- Schreiben des Adjutanten im Reichskriegsministerium von Wangenheim, 21. Januar 1937
- Entlassungsschein, 27. Januar 1937
- Schreiben an den Reichskriegsminister von Blomberg wegen Ausreise nach Spanien, 6. Februar 1937
- Richtigstellung der erhobenen falschen Verdächtigungen in einem Schreiben an die Geheime Staatspolizei - Staatspolizeileitstelle Stuttgart, 6. Februar 1937
- Bitte um Wiedergutmachung wegen der vom 8. November 1936 bis 27. Januar 1937 erlittenen Schutzhaft, 28. Februar 1937
- Schreiben an den Leiter der Geheime Staatspolizei - Staatspolizeileitstelle Stuttgart Dr. Stahlecker um Ausreisegenehmigung nach Spanien, 5. April 1937 und 16. Juli 1937
- Schreiben an den Außenminister von Neurath wegen Ausreise nach Spanien, 30. August 1937
- Schreiben an den Stellvertreter des Führers Rudolf Hess wegen Ausreise nach Spanien, 30. August 1937
- Schreiben der Auslandsorganisation der NSDAP zur Ausreisegenehmigung nach Spanien, 14. September, 21. September und 1. Oktober 1937
- Schreiben des spanischen Konsulats in München, 4. Oktober 1937
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.