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Konsens Friedrichs [von Romrod], Abt von Fulda, zum Verkauf auf Wiederkauf eines halben Guts in Haselstein durch Gottfried von Kranlucken an Dietrich von Fischbach und Versicherung des Verkäufers
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Konsens Friedrichs [von Romrod], Abt von Fulda, zum Verkauf auf Wiederkauf eines halben Guts in Haselstein durch Gottfried von Kranlucken an Dietrich von Fischbach und Versicherung des Verkäufers
Urk. 76 Fulda, Lehenreverse [ehemals: Urkunden R I b]
Fulda, Lehenreverse [ehemals: Urkunden R I b] >> 2 Familien B >> 2.45 von Buchenau
1389 Februar 21
Ausfertigung, Pergament, zwei anhängende Siegel, davon eines ab und verloren
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum anno domini mccclxxxix dominica ante diem sancti Petri ad kathedram
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Friedrich [von Romrod], Abt von Fulda, bestätigt den Verkauf auf Wiederkauf eines halben Guts samt Zubehörungen in Haselstein [Ortsteil der Gem. Nüsttal, Lkr. Fulda] durch Gottfried von Kranlucken (Craluck) an Pfarrer Dietrich von Fischbach (Fichsbach), führt die Bedingungen für den Wiederkauf aus und erklärt, dass alle fuldischen Rechte an den Lehenstücken davon unberührt bleiben. Siegelankündigung. Gottfried von Kranlucken bestätigt ebenfalls den Verkauf und versichert, sich an alle vertraglichen Vereinbarungen zu halten. Siegelankündigung.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Abt, Gottfried von Kranlucken
Vgl. Urk. 76 Nr. 488.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.