König Kasimir (III.) von Polen etc. gewährt auf Bitten Kaiser Karls (IV.) , seines Schwiegersohnes, allen Nürnberger Kaufleuten, insbesondere den über Krakau nach Rußland und Lemberg Handelnden, seinen königlichen Schutz; jedoch sollen die Händler gehalten sein, beim Verkauf von Groß- und Kleinwaren in Kraukau und überall sonst in Polen die dort übliche Münze anzunehmen. - Siegler: der Aussteller.
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König Kasimir (III.) von Polen etc. gewährt auf Bitten Kaiser Karls (IV.) , seines Schwiegersohnes, allen Nürnberger Kaufleuten, insbesondere den über Krakau nach Rußland und Lemberg Handelnden, seinen königlichen Schutz; jedoch sollen die Händler gehalten sein, beim Verkauf von Groß- und Kleinwaren in Kraukau und überall sonst in Polen die dort übliche Münze anzunehmen. - Siegler: der Aussteller.
Reichsstadt Nürnberg, Päpstliche und fürstliche Privilegien sowie übrige Urkunden der 39 Laden 64
LS/A Nr. XVI; BayHStA Reichsstadt Nürnberg Urkunden Nr. 1188
Reichsstadt Nürnberg, Päpstliche und fürstliche Privilegien sowie übrige Urkunden der 39 Laden
Reichsstadt Nürnberg, Päpstliche und fürstliche Privilegien sowie übrige Urkunden der 39 Laden >> Losungamt, 39 Laden >> Kaiserliche und Königliche Privilegien >> Königreich Polen (Lade LS/A)
1365 Februar 10
Urkunden
ger
Ausstellungsort: Sieradz
Literatur: Druck: Schelling, Alfred: Urkundenbuch zur St. Gallischen Handels- und Industriegeschichte, Bd. 1, St. Gallen 1922, S. 25 Nr. 39. - Hirschmann, Gerhard: Nürnbergs Handespriviliegien, Zollfreiheiten und Zollverträge bis 1399, in: Beiträge zur Wirtschaftsgeschichte Nürnbergs, hrsg. vom Stadtarchiv Nürnberg, Nürnberg 1967, Bd. 1, S. 1-48, hier S. 32 Nr. 101.
Originaldatierung: Data Syradie die scolastice virginis gloriose 1365.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1365
Monat: 2
Tag: 10
Äußere Beschreibung: Ausf., lat., Perg. mit Sg.
Literatur: Druck: Schelling, Alfred: Urkundenbuch zur St. Gallischen Handels- und Industriegeschichte, Bd. 1, St. Gallen 1922, S. 25 Nr. 39. - Hirschmann, Gerhard: Nürnbergs Handespriviliegien, Zollfreiheiten und Zollverträge bis 1399, in: Beiträge zur Wirtschaftsgeschichte Nürnbergs, hrsg. vom Stadtarchiv Nürnberg, Nürnberg 1967, Bd. 1, S. 1-48, hier S. 32 Nr. 101.
Originaldatierung: Data Syradie die scolastice virginis gloriose 1365.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1365
Monat: 2
Tag: 10
Äußere Beschreibung: Ausf., lat., Perg. mit Sg.
Abschrift in Klein-Rotbuch (Amts- und Stanbücher 45), fol. 248 (mit deutscher Übersetzung).
Polen, Kasimir III. König von
Krakau
Lemberg, Stadt
Nürnberg, Handel
Polen
Russland, Handel nach
Sieradz (Polen), Ausstellungsort
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:50 MESZ
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