Ein Stück Land auf einem Werder vor Kassel, das an die Lossmühle [Mühle und Wüstung an der Losse zwischen Bettenhausen und der Herwigsmühle, Stadt...
Vollständigen Titel anzeigen
Urk. 14, 1084
A I u, Arnold sub dato
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. Arnold, Nr. 1
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe A >> Arnold
1746 Oktober 15
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Ein Stück Land auf einem Werder vor Kassel, das an die Lossmühle [Mühle und Wüstung an der Losse zwischen Bettenhausen und der Herwigsmühle, Stadt Kassel] angrenzt und im Jahr 1729 eine Wiese war. Mit dem Stück Land waren ehemals Hans Feyl und danach die Vormünder seines unmündigen Sohnes Johannes, Jost Bernicke und Kurt Reiche, belehnt worden. Nach Johannes Feyls Tod fiel das Lehen heim und wurde 1599 dem Kanzleiregistrator Heinrich Arnold, darauf dessen Söhnen Johann Heinrich, Heinrich Ludwig, Christian und Hans Georg Arnold verliehen. Danach hatten das Lehen Christian und Hans Georg Arnold sowie der Sohn ihres verstorbenen Bruders Johann Heinrich Arnold, Johann Hermann Arnold, inne. Anschließend war das Lehen an Michael Christian Arnold, Sohn des verstorbenen Christian Arnold, und Johann Ernst, Johann Wilhelm und Moritz Christian Arnold, die Söhne des verstorbenen Johann Georg Arnold, vergeben worden.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Moritz Christian Arnold [der Jüngere]
Vermerke (Urkunde): Siegler: Moritz Christian Arnold [der Jüngere]
Belehnte/r: Moritz Christian Arnold [der Jüngere], Sohn des verstorbenen Johann Ernst Arnold, und sein Bruder Jakob Heinrich und für Philipp und Konrad Arnold, die Söhne des verstorbenen Johann Christian Arnold, ihr Vormund Philipp Hilwig
Siehe zu dieser Lehnsurkunde auch Feyl (Foyl), Urk. 14 Nrr. 1079-1081.
Siehe zu dieser Lehnsurkunde auch Feyl (Foyl), Urk. 14 Nrr. 1079-1081.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ