Wolff Gerhart, Oberschultheiß, und Johann Pfeill, Unterschultheiß, samt den Schöffen des Cerichts zu Mosbach und Biebrich: Johann Schossheim, Johann Becker der Ältere, Georg Schneider, Marx Ruepff, Ruesshens Johann, Deiss Heinckel, Feyen Closs, Deiss Thoenges, Johann Wentz der Jüngere, Hans Konrad Krug, Johann Neubinger, Konrad Ehrn und Konrad Klinck bekennen, daß Niklas Neukirchen unu seine Hausfrau Barbara, Einwohner von Mosbach, dem Keller des Klosters Klarenthal, Johann Konrad Rumpfeldt, 2 1/2 Culden Jahresrente für 50 Gulden Kapital verkauft und genannte Grundstücke in Biebrich - Mosbach zum Unterpfand gesetzt habe.
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Wolff Gerhart, Oberschultheiß, und Johann Pfeill, Unterschultheiß, samt den Schöffen des Cerichts zu Mosbach und Biebrich: Johann Schossheim, Johann Becker der Ältere, Georg Schneider, Marx Ruepff, Ruesshens Johann, Deiss Heinckel, Feyen Closs, Deiss Thoenges, Johann Wentz der Jüngere, Hans Konrad Krug, Johann Neubinger, Konrad Ehrn und Konrad Klinck bekennen, daß Niklas Neukirchen unu seine Hausfrau Barbara, Einwohner von Mosbach, dem Keller des Klosters Klarenthal, Johann Konrad Rumpfeldt, 2 1/2 Culden Jahresrente für 50 Gulden Kapital verkauft und genannte Grundstücke in Biebrich - Mosbach zum Unterpfand gesetzt habe.
18, U 131
18 Kloster Klarenthal, Klarissen
Kloster Klarenthal, Klarissen >> Urkunden >> 1601-1700
1628 November 13
Original, Papier, mit Gerichtssiegel der Aussteller
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Geschehen zu Mosbach Dinstag nach St. Hartini episcopi, war der dreyzehnte Monatsbetrag im Jahr ... 1627
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:07 MESZ