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Volljährigskeitserklärung für Landgraf Ernst Ludwig (Eventual-Privilegium veniae aetatis)
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D 4 Großherzoglich-Hessisches Hausarchiv: Großherzogliches Haus
Großherzoglich-Hessisches Hausarchiv: Großherzogliches Haus >> 19 Landgraf Ernst Ludwig (Gotha 15.12.1667 - Schloß Jägersburg b. Darmstadt 12.9.1739) >> 19.1 Personalia
1681-1682
Enthält u.a.: Verhandlung über die Ausstellung eines Privilegs der Volljährigkeit Ernst Ludwigs im Todesfall der Landgräfin Elisabeth Dorothea
Enthält u.a.: Instruktionen für die Reise des Licentiaten Passer nach Wien zur Verhandlung über das Eventual-Privilegium
Enthält u.a.: Berichte Passers aus Ödenburg und Wien über die Verhandlungen
Enthält u.a.: Berichte Passers an Kaiserin Eleonore über die Angriffe Hessen-Homburgs gegen die Vormundschaftsregierung der Landgräfin Elisabeth Dorothea
Enthält u.a.: Berichte über die Verhandlung einer 'Lübeckischen Assignations-Sache' vor dem Reichshofrat
Enthält u.a.: Kaiserliche Urkunde über die Begleichung von Reichsschulden an der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt für die Güter der Grafen v. Solms durch den Reichspfennigmeister
Enthält u.a.: Bericht über die Einholung der ungarischen Krone nach Ödenburg
Enthält u.a.: Rechnung über die Erstellung des Eventual-Privilegs
Enthält u.a.: Quittung über den Empfang des Geldes
Enthält u.a.: Aufstellung der Kosten für den Wien-Aufenthalt
Sachakte
Vermerke: Deskriptoren: Ernst Ludwig (Hessen-Darmstadt, Landgraf, 1667-1739)
Vermerke: Deskriptoren: Elisabeth Dorothea (Hessen-Darmstadt, Landgräfin)
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.