Wertheim, Grafschaft, Amt und Stadt (Bestand)
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Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 189
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik) >> Ältere Bestände (vornehmlich aus der Zeit des Alten Reichs) >> Akten >> Ämter, Zenten und Waldgenossenschaften >> Wertheim, Grafschaft, Amt und Stadt
(1556-) 18. Jh. - 1858 (- 1894)
Überlieferungsgeschichte
Stadt und Grafschaft Wertheim wurden als Besitz der Grafen von Löwenstein-Wertheim-Rochefort und Löwenstein-Wertheim-Virneburg gemeinschaftlich verwaltet. 1806 fiel der südlich des Mains liegende Teil der Grafschaft mit der Stadt an Baden. 1807 wurde Wertheim Sitz eines badischen Amtes, zu dem neben der Amtsstadt die Ortschaften Bestenheid, Bettingen, Dertingen, Dietenhan, Eichel, Grünenwört, Höhefeld, Kembach, Lindelbach, Nassig, Niklashausen, Ödengesäß, Sachsenhausen, Sonderriet, Steinbach, Urphar, Waldenhausen und Wenkheim gehörten.
Inhalt und Bewertung
Der Bestand enthält überwiegend Akten des 19. Jahrhunderts, die den Amtsbezirk (vgl. Bestand 387) und die Stadt betreffen. Darunter sind auch Erbschafts- und Eheakten aus Einlieferungen der zuständigen Gerichte. Die Akten der gräflichen, seit 1711 fürstlichen Verwaltung befinden sich im Staatsarchiv Wertheim.
Überlieferung und Erschließung: Bestand GLA 189 wurde im Generallandesarchiv als Pertinenzbestand überwiegend aus Akten des Bezirksamts und des Amtsgerichts Wertheim, der Kreisregierung und anderer badischer Mittel- und Oberbehörden des 19. Jahrhunderts gebildet (vgl. Bestand 387) . Die Akten der gräflichen, seit 1711 fürstlichen Verwaltung befinden sich im Staatsarchiv Wertheim. Das Findbuch von 1957 von Julius Kastner wurde im Rahmen eines Konversionsprogramms der Deutschen Forschungsgemeinschaft 2009 online gestellt.
Geschichte und Inhalt: Stadt und Grafschaft Wertheim wurden als Besitz der Grafen von Löwenstein-Wertheim-Rochefort und Löwenstein-Wertheim-Virneburg gemeinschaftlich verwaltet. 1806 fiel der südlich des Mains liegende Teil der Grafschaft mit der Stadt an Baden. 1807 wurde Wertheim Sitz eines badischen Amtes, zu dem neben der Amtsstadt die Ortschaften Bestenheid, Bettingen, Dertingen, Dietenhan, Eichel, Grünenwört, Höhefeld, Kembach, Lindelbach, Nassig, Niklashausen, Ödengesäß, Sachsenhausen, Sonderriet, Steinbach, Urphar, Waldenhausen und Wenkheim gehörten. Durch die Zuordnung von Akten der freiwilligen Gerichtsbarkeit enthält der Bestand zahlreiche bürgerliche Erbschafts- und Eheakten. Einen Schwerpunkt bildet das Schriftgut zu den Rechtsverhältnissen des Hauses Löwenstein gegenüber der Stadt und dem Großherzogtum Baden; in diesen Zusammenhang gehört auch ein umfangreicher Untertanenprozess vom Ende des 18. Jahrhunderts. Karlsruhe, im Oktober 2009 Konrad Krimm
Stadt und Grafschaft Wertheim wurden als Besitz der Grafen von Löwenstein-Wertheim-Rochefort und Löwenstein-Wertheim-Virneburg gemeinschaftlich verwaltet. 1806 fiel der südlich des Mains liegende Teil der Grafschaft mit der Stadt an Baden. 1807 wurde Wertheim Sitz eines badischen Amtes, zu dem neben der Amtsstadt die Ortschaften Bestenheid, Bettingen, Dertingen, Dietenhan, Eichel, Grünenwört, Höhefeld, Kembach, Lindelbach, Nassig, Niklashausen, Ödengesäß, Sachsenhausen, Sonderriet, Steinbach, Urphar, Waldenhausen und Wenkheim gehörten.
Inhalt und Bewertung
Der Bestand enthält überwiegend Akten des 19. Jahrhunderts, die den Amtsbezirk (vgl. Bestand 387) und die Stadt betreffen. Darunter sind auch Erbschafts- und Eheakten aus Einlieferungen der zuständigen Gerichte. Die Akten der gräflichen, seit 1711 fürstlichen Verwaltung befinden sich im Staatsarchiv Wertheim.
Überlieferung und Erschließung: Bestand GLA 189 wurde im Generallandesarchiv als Pertinenzbestand überwiegend aus Akten des Bezirksamts und des Amtsgerichts Wertheim, der Kreisregierung und anderer badischer Mittel- und Oberbehörden des 19. Jahrhunderts gebildet (vgl. Bestand 387) . Die Akten der gräflichen, seit 1711 fürstlichen Verwaltung befinden sich im Staatsarchiv Wertheim. Das Findbuch von 1957 von Julius Kastner wurde im Rahmen eines Konversionsprogramms der Deutschen Forschungsgemeinschaft 2009 online gestellt.
Geschichte und Inhalt: Stadt und Grafschaft Wertheim wurden als Besitz der Grafen von Löwenstein-Wertheim-Rochefort und Löwenstein-Wertheim-Virneburg gemeinschaftlich verwaltet. 1806 fiel der südlich des Mains liegende Teil der Grafschaft mit der Stadt an Baden. 1807 wurde Wertheim Sitz eines badischen Amtes, zu dem neben der Amtsstadt die Ortschaften Bestenheid, Bettingen, Dertingen, Dietenhan, Eichel, Grünenwört, Höhefeld, Kembach, Lindelbach, Nassig, Niklashausen, Ödengesäß, Sachsenhausen, Sonderriet, Steinbach, Urphar, Waldenhausen und Wenkheim gehörten. Durch die Zuordnung von Akten der freiwilligen Gerichtsbarkeit enthält der Bestand zahlreiche bürgerliche Erbschafts- und Eheakten. Einen Schwerpunkt bildet das Schriftgut zu den Rechtsverhältnissen des Hauses Löwenstein gegenüber der Stadt und dem Großherzogtum Baden; in diesen Zusammenhang gehört auch ein umfangreicher Untertanenprozess vom Ende des 18. Jahrhunderts. Karlsruhe, im Oktober 2009 Konrad Krimm
216 Akten (Nr. 1-215)
Bestand
Rainer Brüning/Gabriele Wüst (Bearb.), Die Bestände des Generallandesarchivs Karlsruhe, Teil 6, Bestände des Alten Reiches, insbesondere Generalakten (71-228), Stuttgart 2006, S.332
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 11:03 MESZ
Hierarchie
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