Es wird kund geben, dass der Abt des Kl. Hasungen dem Edelknecht Rudolf v. Helfenberg seinen Hof in Langele zu Landsiedelrecht geliehen habe, wie ...
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Urk. 27, 242
Urk. 27, A II, Kloster Hasungen
Urk. 27 Kloster Hasungen - [ehemals: A II]
Kloster Hasungen - [ehemals: A II] >> 1340-1349
1343 Dezember 10
Ausf., Perg., die beiden Siegel, 1 schildförmig (schräg gestellter Maueranker), 2 rund (geschacht und belegt mit Linkbalken) sind gut erhalten.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum a. d. 1343 quarta feria post diem b. Nycolai.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Es wird kund geben, dass der Abt des Kl. Hasungen dem Edelknecht Rudolf v. Helfenberg seinen Hof in Langele zu Landsiedelrecht geliehen habe, wie ihm vorher Ludwig gen. Greben gehabt habe, auch mit denselben Rechten und Diensten. Verweigere Rudolf diese Dienste, wenn sie verlangt würden, so dürfe der Abt ihm den Hof entziehen. Nach seinem Tod sei dem Kloster das Besthaupt verfallen, nämlich ein besseres, für Wagen und Pflug geeignetes Pferd.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Rudolf sowie Werner v. Gudenburg d. ä.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Es wird kund geben, dass der Abt des Kl. Hasungen dem Edelknecht Rudolf v. Helfenberg seinen Hof in Langele zu Landsiedelrecht geliehen habe, wie ihm vorher Ludwig gen. Greben gehabt habe, auch mit denselben Rechten und Diensten. Verweigere Rudolf diese Dienste, wenn sie verlangt würden, so dürfe der Abt ihm den Hof entziehen. Nach seinem Tod sei dem Kloster das Besthaupt verfallen, nämlich ein besseres, für Wagen und Pflug geeignetes Pferd.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Rudolf sowie Werner v. Gudenburg d. ä.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ