Dietrich und Diemo, Söhne des verstorbenen Ritters Albert von Steinhilben (Steinhülwe), verkaufen alle ihre in der Pfarrei Wurmlingen gelegenen Güter mit Ausnahme eines Hofs an das Kloster Bebenhausen um 65 Pfund Heller und verzichten auf alle Rechte und Ansprüche daran.
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 474 U 2344
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 474 Bebenhausen
Bebenhausen >> Besonderer Teil >> Wurmlingen
1285 Juli 25 (in festo beati Jacobi apostoli)
14,5 x 18,1 (Höhe x Breite)
Urkunden
Lateinisch
Schaden: mehrere braune Flecken auf der Plica
Ausstellungsort: Reutlingen (Rutelingen)
Aussteller: Steinhilben, Dietrich von (Steinhülwe); Steinhilben, Diemo von (Steinhülwe)
Zeugen: Tübingen, Dekan (decanus in Tu{j}wingen); Lustnau, Pleban (. . plebanus in Lustenowe); Entringen, Pastor (verus pastor in Æntringen); Ulm, Friedrich von (Fridericus dictus de Ulma); Fuhs, Dietrich; Schultheiß in Tübingen (Dietricus scultetus in Tu{i}wingen dictus Fuhs); Esslinger, Albert; Richter in Tübingen (Albertus dictus Esselinger iudex ibidem); Hopt, Berthold; Richter in Tübingen (Bertoldus dictus Hopt iudex ibidem); Bondorfer, Rüdiger; Bürger in Reutlingen (Rudegerus dictus Bondorfer civis in Rutelingen); Bähte, Albert; Bürger in Reutlingen (Albertus dictus Bæhte civis in Rutelingen); Heinrich; Minister, Bürger in Reutlingen (Hainricus minister civis in Rútelingen)
Siegler: Reutlingen, Stadt
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Siegel anhängend, leicht schadhaft
Druck: WUB IX., Nr. 3460
Publiziertes Regest: Regest nach Chronicon Bebenhusanum, zuletzt Württembergische Jahrbücher 1855, S. 180
Ausstellungsort: Reutlingen (Rutelingen)
Aussteller: Steinhilben, Dietrich von (Steinhülwe); Steinhilben, Diemo von (Steinhülwe)
Zeugen: Tübingen, Dekan (decanus in Tu{j}wingen); Lustnau, Pleban (. . plebanus in Lustenowe); Entringen, Pastor (verus pastor in Æntringen); Ulm, Friedrich von (Fridericus dictus de Ulma); Fuhs, Dietrich; Schultheiß in Tübingen (Dietricus scultetus in Tu{i}wingen dictus Fuhs); Esslinger, Albert; Richter in Tübingen (Albertus dictus Esselinger iudex ibidem); Hopt, Berthold; Richter in Tübingen (Bertoldus dictus Hopt iudex ibidem); Bondorfer, Rüdiger; Bürger in Reutlingen (Rudegerus dictus Bondorfer civis in Rutelingen); Bähte, Albert; Bürger in Reutlingen (Albertus dictus Bæhte civis in Rutelingen); Heinrich; Minister, Bürger in Reutlingen (Hainricus minister civis in Rútelingen)
Siegler: Reutlingen, Stadt
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Siegel anhängend, leicht schadhaft
Druck: WUB IX., Nr. 3460
Publiziertes Regest: Regest nach Chronicon Bebenhusanum, zuletzt Württembergische Jahrbücher 1855, S. 180
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:30 MEZ
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