A Tektonikgruppe Akten (Bestand)
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RV; HF; FS; GR; NH; NV; TP; MF
BR, Historisches Archiv (Archivtektonik) >> Tektonikgruppe A = Akten
1914 -
Form und Inhalt: Der Bayerische Rundfunk wurde am 18. September 1922 als "Deutsche Stunde in Bayern. Gesellschaft für drahtlose Belehrung und Unterhaltung mbH" in München gegründet und eröffnete am 30. März 1924 den Hörfunk-Programmdienst. Die 1931 in "Bayerischer Rundfunk GmbH" umbenannte Rundfunkgesellschaft wurde 1934 aufgelöst und war als "Reichssender München" bis 1945 Teil des nationalsozialistischen Einheitsrundfunks. Im Mai 1945 begann mit "Radio München. Ein Sender der amerikanischen Militärregierung" die Ära des Besatzungsrundfunks in Bayern, welche am 25. Januar 1949 mit der Lizenzierung des "Bayerischen Rundfunks, einer Anstalt des öffentlichen Rechts" endete.
Laut Dienstanweisung 9.35 übernimmt das Historische Archiv Akten aus allen Abteilungen des Bayerischen Rundfunks einschließlich der Auslandsstudios. Der Gesamtbestand an Akten wird unterteilt in Archivgut zur Daueraufbewahrung, das für die Unternehmens- und Programmgeschichte des BR relevant ist, und in Registraturgut mit Aufbewahrungsfristen. Wenn die Aufbewahrungsfristen abgelaufen sind, entscheidet das Historische Archiv, ob die Akten kassiert oder in die Objektart "Archivgut" überführt werden.
Der quantitative Schwerpunkt des archivwürdigen Schriftguts liegt in der Zeit nach 1945. Hier sind sowohl für die dreieinhalb Jahre der amerikanischen Besatzung als "Radio München" (1945-1949) als auch für die Zeit als öffentlich-rechtlicher Rundfunk (seit 1949) umfangreiche, wenn auch nicht geschlossene, Bestände vorhanden. Das Archivgut wird sukzessive verzeichnet und in Form von digitalen Findbüchern online gestellt.
Die Tektonikgruppe Akten ist in mehrere Bestandsgruppen unterteilt:
- Bestandsgruppe A01 Rundfunkvorläufer
- Bestandsgruppe A02 Gremien und Intendanz
- Bestandsgruppe A03 Hörfunk
- Bestandsgruppe A04 Fernsehen
- Bestandsgruppe A05 Studio Nürnberg / Studio Franken
- Bestandsgruppe A06 Technik und Verwaltung
- Bestandsgruppe A07 Mikrofilme
Laut Dienstanweisung 9.35 übernimmt das Historische Archiv Akten aus allen Abteilungen des Bayerischen Rundfunks einschließlich der Auslandsstudios. Der Gesamtbestand an Akten wird unterteilt in Archivgut zur Daueraufbewahrung, das für die Unternehmens- und Programmgeschichte des BR relevant ist, und in Registraturgut mit Aufbewahrungsfristen. Wenn die Aufbewahrungsfristen abgelaufen sind, entscheidet das Historische Archiv, ob die Akten kassiert oder in die Objektart "Archivgut" überführt werden.
Der quantitative Schwerpunkt des archivwürdigen Schriftguts liegt in der Zeit nach 1945. Hier sind sowohl für die dreieinhalb Jahre der amerikanischen Besatzung als "Radio München" (1945-1949) als auch für die Zeit als öffentlich-rechtlicher Rundfunk (seit 1949) umfangreiche, wenn auch nicht geschlossene, Bestände vorhanden. Das Archivgut wird sukzessive verzeichnet und in Form von digitalen Findbüchern online gestellt.
Die Tektonikgruppe Akten ist in mehrere Bestandsgruppen unterteilt:
- Bestandsgruppe A01 Rundfunkvorläufer
- Bestandsgruppe A02 Gremien und Intendanz
- Bestandsgruppe A03 Hörfunk
- Bestandsgruppe A04 Fernsehen
- Bestandsgruppe A05 Studio Nürnberg / Studio Franken
- Bestandsgruppe A06 Technik und Verwaltung
- Bestandsgruppe A07 Mikrofilme
Bayerischer Rundfunk
130.000 Akten insgesamt, 90.000 Akten Archivgut
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 10:23 MESZ