Erasmus Obendorffer zu Steffennskirchen (1) bestätigt [dem Spitalmeister im Dom von Salzburg] auf Bitten seines Schwagers Hanns Schedlinger, dass das Gut Puchl (2) in Raschenwercher (3) Gericht seinem Schwager als freies Eigen zugeteilt worden ist und er darüber frei verfügen kann. Dazu existieren auch Teilungsbriefe zwischen ihm und seinen Geschwistern. Da [der Pfleger] Jorg Stetner jedoch im Moment erkrankt ist, sind die Teilbriefe noch nicht ausgestellt. Empfänger: Salzburg, Spitalmeister Balthasar von Stubenberg. Siegler: S: Oberndorfer, Erasmus, zu Stefanskirchen
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Erasmus Obendorffer zu Steffennskirchen (1) bestätigt [dem Spitalmeister im Dom von Salzburg] auf Bitten seines Schwagers Hanns Schedlinger, dass das Gut Puchl (2) in Raschenwercher (3) Gericht seinem Schwager als freies Eigen zugeteilt worden ist und er darüber frei verfügen kann. Dazu existieren auch Teilungsbriefe zwischen ihm und seinen Geschwistern. Da [der Pfleger] Jorg Stetner jedoch im Moment erkrankt ist, sind die Teilbriefe noch nicht ausgestellt. Empfänger: Salzburg, Spitalmeister Balthasar von Stubenberg. Siegler: S: Oberndorfer, Erasmus, zu Stefanskirchen
Domkapitel Salzburg Urkunden, BayHStA, Domkapitel Salzburg Urkunden 240
HU Salzburg 540; GU Raschenberg 42
Domkapitel Salzburg Urkunden
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1497 Oktober 12
Fußnoten:
1) Stefanskirchen (Gde. Ampfing, Lkr. Mühldorf a. Inn)
2) Bücheln (Gde. Teisendorf, Lkr. Berchtesgadener Land)
3) Raschenberg (Burg bei Oberteisendorf, Gde. Teisendorf , Lkr. Berchtesgadener Land)
1) Stefanskirchen (Gde. Ampfing, Lkr. Mühldorf a. Inn)
2) Bücheln (Gde. Teisendorf, Lkr. Berchtesgadener Land)
3) Raschenberg (Burg bei Oberteisendorf, Gde. Teisendorf , Lkr. Berchtesgadener Land)
Domkapitel Salzburg Urkunden
Pap.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Mit rückwärts aufgedrücktem Sg.
Überlieferung: Or.
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Stefanskirchen
Vermerke: RV: dem erwirdigen wolgeporn meinem hern hern Walthauser von Stubenberg thuemherre zu Saltzpurg meinem genedigen herren
Originaldatierung: Steffannskirchen pfhintztags vor Galli im 97 jare
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1497
Monat: 10
Tag: 12
Überlieferung: Or.
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Stefanskirchen
Vermerke: RV: dem erwirdigen wolgeporn meinem hern hern Walthauser von Stubenberg thuemherre zu Saltzpurg meinem genedigen herren
Originaldatierung: Steffannskirchen pfhintztags vor Galli im 97 jare
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1497
Monat: 10
Tag: 12
Oberndorfer: Erasmus, Stefanskirchen
Schedlinger: Hans, Schedling
Stettner: Georg, Pfleger, Raschenberg
Stubenberg: Balthasar von\ Spitalmeister, Salzburg
Stefanskirchen (Gde. Ampfing, Lkr. Mühldorf a. Inn)
Bücheln (Gde. Teisendorf, Lkr. Berchtesgadener Land)
Salzburg (krfr.St., Salzburg, A), Domkapitel: Spitalmeister\ Balthasar von Stubenberg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:34 MESZ
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