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NZfM 99 (Nr. 21, 20.5.1903), S. 318: „Von einer besonders interessanten Novität haben wir zu berichten, nämlich von unseres hochbegabten Musikdirigenten KARL RORICH’S Weihnachtsmärchen: In „Frau Holle’s Feenreich“ (in 3 Aufzügen von Frau Weber=Schumann). Der Componist dirigirte sein anmutiges, vornehm musikalisches Werk in höchst eigener Person. Ein uns befreundeter, tüchtiger Musiker, Herr GUSTAV LEVIN schrieb uns darüber folgendes: Am 21. Dezember v. J. ging, wie alljährlich in der Weihnachtswoche am hiesigen Hoftheater ein Weihnachtsmärchen in Scene, das den verklärten, kunstsinnigen Großherzog Carl Alexander gewidmet worden war, und außerordentlich freundlich aufgenommen worden ist. Der Text dieses reizenden Gebildes darf als ein glücklich erfundenes und ausgeführtes Poem bezeichnet werden, der durch die vornehm gehaltene und stimmungsvolle, glanzvoll instrumentirte Musik des Componisten, der versucht hat, im einfachen Rahmen leitmotivischen Charakter zu wahren, auf eine beachtenswerte Höhe gehoben wird.“