Klagen von Juden gegen Württemberger vor dem Rottweiler Hofgericht, Urteilsbriefe und Einsprüche dagegen
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 56 Bü 6, 4
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 56 Juden
Juden >> Akten >> Verschiedenes
nach 1541, 1548/51
Enthält auch:
a) Appellation wegen der Ächtung der Gemeinde Poppenweiler um Verfolg einer Judenklage;
b/c) Appellation in Sachen des Jacob Juden von Rangendingen gegen Obervogt und Stadt Tübingen;
d/e) Appellation des Mosse, Juden von Beihingen gegen Barbara, Wittwe des Hans Turbas von Heutingsheim;
f/g) Appellation des Esaias (Schay), Jude von Meersburg gegen Wolf Schneider von Entingen
a) Appellation wegen der Ächtung der Gemeinde Poppenweiler um Verfolg einer Judenklage;
b/c) Appellation in Sachen des Jacob Juden von Rangendingen gegen Obervogt und Stadt Tübingen;
d/e) Appellation des Mosse, Juden von Beihingen gegen Barbara, Wittwe des Hans Turbas von Heutingsheim;
f/g) Appellation des Esaias (Schay), Jude von Meersburg gegen Wolf Schneider von Entingen
Qu. 1-7
Dokument
Beihingen, Mosse von
Rangendingen, Jacob von
Turbas, Hans
Entringen : Ammerbuch TÜ
Heutingsheim : Freiberg am Neckar LB
Poppenweiler : Ludwigsburg LB
Rangendingen BL
Rottweil RW; Hofgericht
Tübingen TÜ
Verschiedenes
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:26 MEZ