Die 4 Geschwister von Heunisch, vertreten durch den Hauptmann von Heunisch u. Maria Anna Euler, als Erbin ihrer + Mutter, vertreten durch den kanzleiprokurator zu Düsseldorf Adrian Euler, verkaufen de
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0-1-2 Stadtverwaltung Düsseldorf von 1815 - 1876 (alt: Bestand II) Stadtverwaltung Düsseldorf von 1815 - 1876 (alt: Bestand II)
Stadtverwaltung Düsseldorf von 1815 - 1876 (alt: Bestand II) >> 4 Registratur der Stadtkasse, Rechnungen >> 4 Belege zur Gemeinderechnung >> Gemeinderechnung 1833, Etat und Belege
1803 November 23
Regest: Die 4 Geschwister von Heunisch, vertreten durch den Hauptmann von Heunisch u. Maria Anna Euler, als Erbin ihrer + Mutter, vertreten durch den kanzleiprokurator zu Düsseldorf Adrian Euler, verkaufen der Stadt Düsseldorf das bisher vom Magistrat versatzweise besessene Haus in der Liefergasse für 400 Rtlr. in Brabander Dukaten à 115 Stüber. Kosten u. Zinsen für das an besagtem Hause noch haftende Kapital übernimmt der Magistrat. Adrian Euler tritt für sein Mündel dem Vertrag bei gegen 1/6 Anteil (100 Golden). Mit Genehmigung des Kurfürstl. Landesdirektion, die nunmehr den unverzüglichen Verkauf des Hauses zur Tilgung der darauf haftenden Kapitalien anordnet, vom 9. Dezember 1803 in Kopie.
Abschrift des Originals mit den Unterschriften des Capitains von H., des Adrian Euler u. der Schöffen Joseph Schawberg u. Anton Joseph Rheinbach, beglaubit von L. Blanchard.
Urkunden
Gemeinderechnung 1833, Etat und Belege
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:11 MEZ
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