Abt Anselm (A1), Prior Joseph Kloßmann, Subprior Melchior Wagner und der Konvent St. Emmeram (A2) zu Regensburg und Propst Patritius [II. Freiherr von Heydon] (A3), Dekan Maximilian Kipfhover und Subdekan Gaudentius Gläser und das Kapitel des Klosters Rohr (A4) tauschen einen halben Hof zu Bachl (Hardt am Hopfenbach), vogtbar zum Kloster Rohr, aus dem Besitz des Stifts St. Emmeram und ein Gut zu Niedergebraching aus dem Besitz des Klosters Rohr mit allen Zinsen, Gülten und Abgaben. Das Kloster Rohr quittiert für Niedergebraching außerdem den Erhalt einer Summe von 184 fl und 17 kr. Die Übergabe aller Dokumente und Urkunden aus den Archiven wird vereinbart. S1=A1. S2=A2. S3=A3. S4=A4
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Abt Anselm (A1), Prior Joseph Kloßmann, Subprior Melchior Wagner und der Konvent St. Emmeram (A2) zu Regensburg und Propst Patritius [II. Freiherr von Heydon] (A3), Dekan Maximilian Kipfhover und Subdekan Gaudentius Gläser und das Kapitel des Klosters Rohr (A4) tauschen einen halben Hof zu Bachl (Hardt am Hopfenbach), vogtbar zum Kloster Rohr, aus dem Besitz des Stifts St. Emmeram und ein Gut zu Niedergebraching aus dem Besitz des Klosters Rohr mit allen Zinsen, Gülten und Abgaben. Das Kloster Rohr quittiert für Niedergebraching außerdem den Erhalt einer Summe von 184 fl und 17 kr. Die Übergabe aller Dokumente und Urkunden aus den Archiven wird vereinbart. S1=A1. S2=A2. S3=A3. S4=A4
Kloster Rohr Urkunden, BayHStA, Kloster Rohr Urkunden 579
KU Rohr F 32
Kloster Rohr Urkunden
Kloster Rohr Urkunden >> Urkunden
1730 April 7
Hinweis: gleichlautendes Duplikat der Urkunde im Bestand St. Emmeram-Regensburg Urkunden Nr. 4485
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: S1, an Pergamentstreifen in Holzkapsel angehängt (Deckel fehlt); S2-S4 an Pergamentstreifen in Holzkapsel angehängt; eigenhändige Unterschrift von Abt Anselm von St. Emmeram; eigenhändige Unterschrift von Pater Prior Joseph von St. Emmeram; eigenhändige Unterschrift von Propst Patritius von Rohr; eigenhändige Unterschrift von Dekan Maximilian von Rohr
Überlieferung: Ausfertigung
Sprache: dt.
Medium: A = Analoges Archivalie
Erläuterung des Schadens: Deckel der Siegelkapsel von S1 fehlt
Jahr: 1730
Monat: 4
Tag: 17
Äußere Beschreibung: 46 x 55,5 cm, Pergament mit Gebührenstempel "AIN GULDEN PAPIER"
Überlieferung: Ausfertigung
Sprache: dt.
Medium: A = Analoges Archivalie
Erläuterung des Schadens: Deckel der Siegelkapsel von S1 fehlt
Jahr: 1730
Monat: 4
Tag: 17
Äußere Beschreibung: 46 x 55,5 cm, Pergament mit Gebührenstempel "AIN GULDEN PAPIER"
Godin: Anselm, de Tampezo, Abt von St. Emmeram
Kloßmann: Joseph, Prior von St. Emmeram
Wagner: Melchior, Subprior von St. Emmeram
Kipfhover: Maximilian, Dekan des Klosters Rohr
Gläser: Gaudentius, Subdekan des Klosters Rohr
Heydon: Patritius II. Freiherr von, Propst des Klostes Rohr
Regensburg (krfr. St.), St.Emmeram (Reichsstift)
Niedergebraching (Gde. Pentling, Lkr. Regensburg): Hof
Bachl (Gde. Rohr i.NB, Lkr.Kelheim): Hube
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:29 MESZ