Dittmarckhausen, Clara Anna und Lucretia von Brincken, beide Erben der bon der Heydtnischen Burg verkaufen an das Stiftshaus Berenburg ihre Dorfschaften Girkhausen, Wunderthausen, Diedenshausen und das dazubehörige Dorf Mecklinghausen, alle vier vormals der Ritterschaft behörige Dörfer. Für jedes Wohnhaus erhalten sie fünf Reichtaler. Im Kirchdorf Girkhausen und der dazubehörigen zerstörten Kirchstätte Dambach sind es zwölf Bauernstätte; in Wunderthausen zehn; in Diedenshausen sieben; in Mecklinghausen fünf; ohne die zubehörigen "von der heydtnischen Burg Ritterschaftlich zerfallenen höffe". Von Wundertshausen wird in einigen Urkunden gemeldet, es habe ehedem zur Burg Hallenberg gehört; doch nach Auskunft anderer Urkunden waren die ersten Oberherren von der Heydts. Sie erhalten an Bargeld 150 Reichstaler. Jagd-, Wald- und Wassergerechtsame behalten sie sich bis an ihr Lebensende vor. Falls die beiden betagten aus den Grafschaften Dittmarckshausen und Viermund gebürtigen Fräulein oder ihre Erben die Dörfer nicht mehr einlösen, sollen diese Rechte den vier Dörfern vorbehalten bleiben. Nachsatz zum Datum: Es gäbe eine Schrift, nach der auf das Dorf Wundertshausen 120 Thaler geschossen sein; dies könnten die Viermundtschen Urkunden erweisen. Drittschrift nach Kopie von Kopie.