Testament des Wertheimer Bürgers Contz Rot Der Wertheimer Bürger Contz Rot bestimmt für den Fall seines Todes: die Wertheimer Pfarrkirche ULF soll einen Kelch erhalten und die Hausarmen vier grobe Tuche und zweihundert Leinentuche. Für ein Jahr nach seinem Tod soll am Freitag in der Kirche einem jeglichen Armen ein Heller gegeben werden. Die Karthäuser in Grünau erhalten sechs Gulden, wofür sie seiner wie eines Bruders erinnern sollen. Die Bruderschaft Sanct Anna erhält ebenso einen Gulden wie die Schuhmacher-Bruderschaft und die Schneider-Bruderschaft. Die "Herren-Bruderschaft" erhält ebenso wie die Herren "Zum Stein" sechs Gulden, wofür sie seiner wie eines Bruders erinnern sollen. Rots Erbe soll dem Knabe Linhard, Sohn von Martin Kerber und der Schwester von Rots verstorbener Frau, Vormund sein, und ihn zur Schule oder einem Handwerk schicken, bis er zwanzig Jahre ist. Wenn er die zwanzig Jahre erreicht hat, soll er hundert Gulden erhalten. Rots Brüder Hans Rot und Clas Rot sollen entweder lebenslange Kost oder hundert Gulden erhalten. Die Kinder von Else und ihrem Mann Heinz Ries, nämlich Heinz, Hans Jost, Dorlein, Marlin und Endlein, erhalten je hundert Gulden. Marlin, die Frau von Bastian Schaud, erhält Rots Teil am Zehnten in Glasofen. Sein Schwager Heinz Ries erhält Rots Teil am Zehnten in Urphar. Als Erbe und Testamentsvollstrecker wird Johann Rot, Sohn seines Bruders, den er selbst erzogen hat, eingesetzt.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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