Nun singen sie wieder. Ein Requiem
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/001 D451032/001
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/001 Tondokumente der SDR-Wortdokumentation aus den Jahren 1945 bis 1949
Tondokumente der SDR-Wortdokumentation aus den Jahren 1945 bis 1949 >> Tondokumente des Jahres 1947 >> Juli 1947
Sonntag, 20. Juli 1947
"Nun singen sie wieder", die 21 Geiseln, Frauen, Greise und Kinder, die in Rußland singend starben, und mahnen die Lebenden. Immer singen sie wieder, wenn Unrecht auf der Welt anfängt, aus den Trümmern des erst Vergangenen neu zu erwachsen, wenn wieder geschossen wird, wenn wieder Bombenfallen, wenn Jugend wieder zu Helden erzogen werden soll. Aber der beschwörende Gesang ist umsonst: Nicht alle vernehmen den Klang seiner Mahnung. Nur die schon lebend sich ihrer großen Verantwortlichkeit des Menschseins bewußt sind, vernehmen den Chor der Opfer und des Gewissens. Wenige nur verstehen das Vermächtnis der singenden Toten, und Max Frischs Hoffnungslosigkeit sieht die Welt im alten Schritt und Tritt weitermarschieren, zu neuen Geiselerschießungen, zu neuen Massengräbern. (pr-text)
Autor: Max Frisch
Regie: Cläre Schimmel
Komponist: Kurt Stiebitz
Sprecher:
Helga Erlinghagen: Jenny
Gerti Fricke: Eine Frau
Margot Heim: Liesel
Christine Kayssler: Maria
Ernst Dietz: Benjamin
Gerhard Eichwein: Haus- und Luftschutzwart
Hans-Heinz Franck: Eduard
Ernst Michael Haupatz: Gefreiter und Jemand
Kurt Jung: Leutnant
Michael Konstantinow: Hauptmann
Hans Kronek: Der Alte
Willy Leyrer: Der Andere und Thomas
Harald Mannl: Oberlehrer
Peter Ruge: Kind und Bub
Egon Schäfer: Der Funker
Otto Schlandt: Der Pope
Friedrich Schönfelder: Karl
Heinz-Walter Weiss: Herbert
Autor: Max Frisch
Regie: Cläre Schimmel
Komponist: Kurt Stiebitz
Sprecher:
Helga Erlinghagen: Jenny
Gerti Fricke: Eine Frau
Margot Heim: Liesel
Christine Kayssler: Maria
Ernst Dietz: Benjamin
Gerhard Eichwein: Haus- und Luftschutzwart
Hans-Heinz Franck: Eduard
Ernst Michael Haupatz: Gefreiter und Jemand
Kurt Jung: Leutnant
Michael Konstantinow: Hauptmann
Hans Kronek: Der Alte
Willy Leyrer: Der Andere und Thomas
Harald Mannl: Oberlehrer
Peter Ruge: Kind und Bub
Egon Schäfer: Der Funker
Otto Schlandt: Der Pope
Friedrich Schönfelder: Karl
Heinz-Walter Weiss: Herbert
1:20:06
Audio-Visuelle Medien
Fricke, Gerti
Heim, Margot
Schimmel, Cläre; Hörspielredakteurin, Redakteurin, 1902-1986
Hörspiel
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:20 MEZ
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