Hermann Muckermann: Schicksal und Vorsehung. Herder Verlag, Freiburg 1946, 24 S.
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2538
173. Volksfrömmigkeit
Volksfrömmigkeit >> 01. Religiöses Schrifttum >> 01.01. Andachts- und Erbauungsbücher
1946
Darin: Das Buch wurde dem Archiv von Hedwig Krug, Ginsheim, überlassen. Hedwig Krug, geb. Schlechtriemen, katholisch, aus Mainz stammend, erhielt das Buch von ihrem Vater, Bruno Schlechtriemen. Er hat Lehrveranstaltungen im Bereich der Erwachsenenbildung in Gonsenheim durchgeführt.
Enthält: Zum Autor: Hermann Muckermann, 1878 - 1962, war bis zu einer Auseinandersetzung im Jahr 1926 Jesuit und anschließend einer der bekanntesten Vertreter der Sozial- und Rassenhygiene in Deutschland. 1932 wurde er als Leiter des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Anthropologie wegen seiner katholischen Grundhaltung von den Nationalsozialisten abgesetzt. Während des Zweiten Weltkriegs konnte er keine Stelle in namhaften wissenschaftlichen Einrichtungen bekleiden. Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahm Muckermann den Wiederaufbau des Berliner Instituts für Anthropologie, wofür er 1952 mit dem Großen Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde. Erst 1954 revidierte Muckermann einige seiner eugenischen Positionen. Auch in "Schicksal und Vorsehung" finden sich rassenhygenische Tendenzen.
Enthält: Zum Autor: Hermann Muckermann, 1878 - 1962, war bis zu einer Auseinandersetzung im Jahr 1926 Jesuit und anschließend einer der bekanntesten Vertreter der Sozial- und Rassenhygiene in Deutschland. 1932 wurde er als Leiter des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Anthropologie wegen seiner katholischen Grundhaltung von den Nationalsozialisten abgesetzt. Während des Zweiten Weltkriegs konnte er keine Stelle in namhaften wissenschaftlichen Einrichtungen bekleiden. Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahm Muckermann den Wiederaufbau des Berliner Instituts für Anthropologie, wofür er 1952 mit dem Großen Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde. Erst 1954 revidierte Muckermann einige seiner eugenischen Positionen. Auch in "Schicksal und Vorsehung" finden sich rassenhygenische Tendenzen.
sw
Archivale
Erhaltungszustand: Einband nachgedunkelt
Größe/Format: 18 cm x 11 cm 0,5 cm
Größe/Format: 18 cm x 11 cm 0,5 cm
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechteinformation beim Datengeber zu klären.
04.06.2025, 10:05 MESZ