"In dem jar [...] tausent funffhundert vnd dreissig, in der dritten zinsszahl [...] vff mitwoch den zwolfften tag des monats Octobris, bistumbs [...] hern Clementis [...] des siebenden im siebenden jare", vor Notar und Zeugen macht Rorich Koch, Bürger zu Mainz, sein Testament: Er wiederholt die Bestimmungen seines (inserierten) Vermächtnisses von 1520 Mai 18 (s.d.) und übergibt nunmehr dem Kloster die Nutzung des genannten Hauses und vermacht ihm seinen ganzen Besitz für den Falls seines Todes. Das Recht der Testamentsabänderung wird vorbehalten. Geschehen zu Mainz in der kleinen Konventsstube des Klosters um 1 Uhr mittags. Zeugen: Wolf Rulin, Dekan des Liebfrauenstifts, Severin Maler, Hans von Reiffenberg, Bender, Hans Koch von Diedenbergen, Peter Brauneisen, Schlosser, Bürger zu Mainz; Jost Koch und Peter von Mommenheim, Laien des Mainzer Bistums.
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"In dem jar [...] tausent funffhundert vnd dreissig, in der dritten zinsszahl [...] vff mitwoch den zwolfften tag des monats Octobris, bistumbs [...] hern Clementis [...] des siebenden im siebenden jare", vor Notar und Zeugen macht Rorich Koch, Bürger zu Mainz, sein Testament: Er wiederholt die Bestimmungen seines (inserierten) Vermächtnisses von 1520 Mai 18 (s.d.) und übergibt nunmehr dem Kloster die Nutzung des genannten Hauses und vermacht ihm seinen ganzen Besitz für den Falls seines Todes. Das Recht der Testamentsabänderung wird vorbehalten. Geschehen zu Mainz in der kleinen Konventsstube des Klosters um 1 Uhr mittags. Zeugen: Wolf Rulin, Dekan des Liebfrauenstifts, Severin Maler, Hans von Reiffenberg, Bender, Hans Koch von Diedenbergen, Peter Brauneisen, Schlosser, Bürger zu Mainz; Jost Koch und Peter von Mommenheim, Laien des Mainzer Bistums.
U / 1530 Oktober 12
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden (ohne Fotos)
12.10.1530
Augustiner Mainz
Ausfertigung. Perg., modrig und löcherig. Signet und Unterschrift des Notars sind weggeschnitten.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:30 MESZ