Niederschrift von Franziska Bopp, geb. Rettelbach (1915 - 2005)
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SSAA, DPE 84
DPE Dokumentation persönlicher Erinnerungen (Zeitzeugengespräche)
Dokumentation persönlicher Erinnerungen (Zeitzeugengespräche)
1999
Enthält:
- Eröffnung des Hafens 1921, erste Firmen siedeln sich an
- Bäckerei der Eltern Rettelbach im Leiderer Hafen
- Roheis aus der Fischergasse für die Eisproduktion
- Versteigerung des elterlichen Hauses in Leider, 1932
- Arbeitsstelle im Woll- und Seidengeschäft Rudolf Frank in der Sandgasse
- Arbeitsstelle bei Fa. Koffer-Flach Herstallstraße 39, ca. 1936
- viele Juden, die ab 1933 emigrierten, der Handel mit Koffern lief sehr gut
- Freitod von mehreren Juden, die deportiert werden sollten
- Umzug in die Weißenburger Straße (Goldwaren Resl Schwind)
- die Mutter Friederika ging im Kaufhaus Kamnitzer in die Lehre
- bis zu ihrem 60. Lebensjahr arbeitete die Mutter Friederika im Ernährungsamt
- ihre Tante Rosl hatte ein Lebensmittelgeschäft in der Mühlstraße ("Tante-Emma-Laden")
- Essgewohnheiten der Urgroßmutter ("Bas-Nanne") in den 1920er Jahren
- Eröffnung des Hafens 1921, erste Firmen siedeln sich an
- Bäckerei der Eltern Rettelbach im Leiderer Hafen
- Roheis aus der Fischergasse für die Eisproduktion
- Versteigerung des elterlichen Hauses in Leider, 1932
- Arbeitsstelle im Woll- und Seidengeschäft Rudolf Frank in der Sandgasse
- Arbeitsstelle bei Fa. Koffer-Flach Herstallstraße 39, ca. 1936
- viele Juden, die ab 1933 emigrierten, der Handel mit Koffern lief sehr gut
- Freitod von mehreren Juden, die deportiert werden sollten
- Umzug in die Weißenburger Straße (Goldwaren Resl Schwind)
- die Mutter Friederika ging im Kaufhaus Kamnitzer in die Lehre
- bis zu ihrem 60. Lebensjahr arbeitete die Mutter Friederika im Ernährungsamt
- ihre Tante Rosl hatte ein Lebensmittelgeschäft in der Mühlstraße ("Tante-Emma-Laden")
- Essgewohnheiten der Urgroßmutter ("Bas-Nanne") in den 1920er Jahren
Lagerte bis 2021 im Zeitungsarchiv
Archivale
Name: Bopp Franziska
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
27.03.2025, 11:33 MEZ