Johann Gevekoht, Sohn des Kord, Bürgermeister, Ris
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Stadt Minden A III Urkunden der städtischen Hospitäler, 142
Stadt Minden A III Urkunden der städtischen Hospitäler Urkunden der städtischen Hospitäler
Urkunden der städtischen Hospitäler
1492 März 22 {"Amm donnersdage vor dem Sondaghe Oculi"}
Regest: Johann Gevekoht, Sohn des Kord, Bürgermeister, Risser von Leteln, Johann Borries, Mauritius Mauritii, Albrand von Leteln, Arnd Holloge, Johann Gevekoht, Sohn des Konrad, Ernst Garsse, Johann Wiegewind, Gerd Huddick, Gerd Wasmer und Rickmar von Bücken, Ratmannen der Stadt Minden ("Johan Gheuekote Cordessone Borgermestere Risser van Letelen Johan Boriesz Mauricius Mauricij Albrand van Letelen Arnd Holloghe Johan Gheuekote Conradessone Ernst Gharse Johan Weygewynt Gherd Huddeck Gherd Wasmer vnd(e) Rickmar van Bucken Radmann(e) der Stadt Mynden") bekunden, dass vor ihnen Dietrich Kemper und seine Frau Metteke ("Diderick Kemper vnd(e) Metteke syn echte husvrowe") den derzeitigen Verwahrern des Nikolai-Hauses außerhalb Mindens Johann Wiegewind, Gerd Wasmer und Rickmar von Bücken ("Johan(n)e Weygewynde Gherde Wasmer vnd(e) Rickmar van Bucken vors(creuen) nu(v) tydes vorwarers des huses sunte Nicolay buten Mynden") für 20 Bremer Mark eine jährliche Rente von einer Bremer Mark aus ihrem Haus mit Stätte und Zubehör bei den Fischerhäusern zwischen Arnd Korfhake und Kord Prudde ("so dat belegen ys by der vysscher huss twusschen Arnd Korffhaken vnd(e) Cord Prudden husen") zum Nutzen des Gasthauses ("to behoeff des gasthuses") verkauft haben. Die Rente ist jährlich zu Ostern zu zahlen und kann jährlich zu Ostern nach Vorankündigung zu Michaelis und Zahlung sämtlicher Rückstände zurückgekauft werden. Siegelankündigung der Stadt auf Bitten beider Parteien.
Urkunden
Siegelbeschreibung: 1: Stadt Minden, anh. (Perg.pressel erhalten), ab
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:04 MEZ
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