Die Richter des Mainzer Stuhls bekunden, dass, in Anwesenheit von Franciscus, Klerikers der Mainzer Diözese und öffentlichen Notars des Mainzer Stuhls, und der Zeugen, Johannes Stozzer und seiner Frau Katharina von Mommenheim ("Mumenheim") auf öffentlicher Straße vor dem Friedhoftor der Pfarrkirche dieses Dorfes, vor Schultheiß (Contzo Meyden) und Hübnern (Wentzo Heyx, Ritter, Heinrich Fullschussel ("Fulschuzzel"), Ruwe Meyden, Edelknechte, Henkinus Badenheimer, Henkinus Faber, Heintzo Sutor und Lampertus) [...].
Vollständigen Titel anzeigen
Die Richter des Mainzer Stuhls bekunden, dass, in Anwesenheit von Franciscus, Klerikers der Mainzer Diözese und öffentlichen Notars des Mainzer Stuhls, und der Zeugen, Johannes Stozzer und seiner Frau Katharina von Mommenheim ("Mumenheim") auf öffentlicher Straße vor dem Friedhoftor der Pfarrkirche dieses Dorfes, vor Schultheiß (Contzo Meyden) und Hübnern (Wentzo Heyx, Ritter, Heinrich Fullschussel ("Fulschuzzel"), Ruwe Meyden, Edelknechte, Henkinus Badenheimer, Henkinus Faber, Heintzo Sutor und Lampertus) [...].
U / [ca. 1340] / I (in 13 / 282)
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden, Kopialüberlieferung Bestand 13 (Stifts- und Klosterarchive)
1340
Liebfrauen Mainz
Kop. vor 1380 in 13/282, Bl. 154', ohne Schluss, da Bl. 155-161 fehlen. - Zur Datierung: Ein Ritter Meide und ein Ludwig Lamperter werden 1310 zu Mommenheim erwähnt; Notare des Mainzer Stuhls kommen ab 1335 in Urkunden vor.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:30 MESZ