Tageskopien
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N 27 Nachlass Erwin Stahl MdB Nachlass Erwin Stahl MdB
Nachlass Erwin Stahl MdB >> Schriftwechsel >> Ausgangspost (Tageskopien)
03.01.1990-31.08.1990, 26.11.1990
Enthält: u.a.: Durchschläge der Ausgangspost; vereinzelt Eingangspost; Presseerklärungen; Anfragen an die Bundesregierung; Gratulationsschreiben; zahlreiche Schreiben an Politiker und Wirtschaftsvertreter der DDR und Polens einerseits und Schreiben an Politiker und Wirtschaftsvertreter in Westdeutschland, insbesondere im Kreis Viersen andererseits; mehrere Schreiben an Andrej Arendarski, polnischer Parlamentsabgeordneter; Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion Hans-Jochen Vogel, keine erneute Kandidatur als Bundestagsabgeordneter, Anregung für die Politikbereiche Wirtschaft, Energie und Umwelt, besonders im Hinblick auf die neuen Bundesländer, ökologischer Umbau der Industriegesellschaft, 26. November 1990; mehrere Schreiben an Dr. Pawel Porade, Caritas Direktor der Diözese Oppeln, Opole, Polen, dazu ein Schreiben an den Vorsitzenden der Sparkasse Krefeld, Peter van Vlodrop, Spende für die Caritas in Polen zum Bau eines Alten- und Pflegeheims, 20. August 1990, auch ein Schreiben an Staatsminister im Auswärtigen Amt Helmut Schäfer, Möglichkeiten der finanziellen Hilfe, 10. August; Edwin Zimmermann, Dahme, Bezug auf Gespräche in Cottbus, Hilfsangebot, 20. August 1990; Dr. Werner Richter, Dahlitz, Bezug auf Gespräche in Cottbus, Hilfsangebot, 20. August 1990; Wojewode Jan Szczepaniak, Urzad Wojewodzki, Wloclawek, Polen, Polenreise Stahls, Bitte um Gesprächstermin, August 1990; Direktor Jansen, Heilig-Geist-Hospital Kempen, Aufnahme und Verpflegung zweier polnischer Architekten zwecks Besichtigung des Alten- und Pflegeheimes, 14. August; Kreis Viersen, Dr. Kaßler, Lokalfunk, 30. Juli 1990; Oberbürgermeister Dr. Renger, Halle an der Saale, Einrichtung eines Wirtschaftsberatungsunternehmens in Halle, 10. August 1990; Minister für Arbeit und Soziales der Republik Polen Jacek Kuron, Warszawa (Warschau), Stellen für Baufacharbeiter aus Polen in der Bundesrepublik, Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Aus- und Fortbildung, 10. August 1990; Leiter der Kernforschungsanlage Rossendorf Prof. Göhner, Rossendorf, Hilfsangebot, Vermittlung von Forschungsaufträgen von der Großforschungseinrichtung Jülich, 10. August 1990; Vorsitzender der Bayer AG Hermann Josef Strenger, Vermittlungsgesuch für die die Chemie AG Bitterfeld-Wolfen und speziell für die Herstellung und den Vertrieb von Kunstharzionenaustauschern, 10. August, dazu auch ein Brief an den Vorsitzenden des Vorstandes der Chemie-AG Bitterfeld-Wolfen, Werner Kochmann sowie ein Schreiben an die Geschäftsführung der R und T Versorgungstechnik GmbH Viersen, Herr Trienekens und Herr Dierkes vom 08. August 1990; Schriftliche Fragen an die Bundesregierung zu Liquiditätsschwierigkeiten, befürchteten Massenentlassungen und Insolvenzgefahr durch Altlasten bei DDR-Unternehmen, 9. August 1990; umfassende Bewertung zur Lage der Steinkohle mit Blick auf die Entwicklung in der DDR, 2. August 1990; Stadtdirektor Peter Ottmann, Nettetal, Wohnumfeldverbesserung in Nettetal-Speckerfeld, 15. Juni 1990; Gemeindedirektor Hutzler, Schwalmtal, Resolution des Gemeinderats Niederkrüchten zur Beendigung der Nutzung des Flugplatzes der Royal Airforce (RAF) in Niederkrüchten-Elmpt, Probleme bei der Standort-Konversion, ebenso Gemeindedirektor Wilms, Niederkrüchten, 9. Mai 1990; Bürgermeisterin Marina Hammes, Viersen, Resolution des Rates der Stadt Viersen zum Anwendungsverbot von FCKW, Fluorchlorkohlenwasserstoffen, 26. April 1990; Familie Lieselotte und Peter Weisner, Rathenow, Erkundigungen zur Wirtschaft in Rathenau und Umgebung, Beratungen zum Staatsvertrag, 17. Mai 1990; Vorsitzender des SPD-Bezirks Niederrhein und Finanzminister des Landes Nordrhein-Westfalen Heinz Schleußer, Bitte um Unterstützung für einen sicheren Listenplatz für Stahls Nachfolger für den Bundestag, Walter Schöler, 4. April 1990; Dr. Ing. Hans-Dieter Harig, Gelenskirchen-Buer, Sondierungsreise nach Warschau und Umgebung, neu gegründeter Unternehmensverband in Polen, vergleichbar mit dem Deutschen Industrie- und Handelstag (DIHT), 3. April 1990; Abgeordneter Leonard Szymanski, Poznan, Polen, Installierung von Fernsprechanlagen, Bau der Anlagen durch deutsche Unternehmen in Kooperation mit polnischen Firmen, 3. April 1990; Bundesministerin für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit Ursula Lehr, finanzielle Hilfe beim Bau eines Senioren- und Pflegeheims in der Wojewodschaft Oppeln, 23. März, dazu auch ein Schreiben an Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher, 21. März 1990; Staatssekretär des Landes Nordrhein-Westfalen, Wolfgang Clement, Einrichtung einer Nordrhein-Westfalen Akademie für West-Ost Know How, 20. März 1990; Abgeordneter Leonard Szymanski, Posznan, Polen, Übersendung einer Projektmappe der Firma Trienekens, 14. März, dazu ein Schreiben an Hellmut Trienekens, Viersen, Entsorgungsprobleme in Polen, 14. März 1990; Regierungspräsident Fritz Behrens und Minister für Stadtentwicklung, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Christoph Zöpel, Bitte um Beschleunigung der Westumgehung Niederkrüchten der Bundesstraße B 221, 9. März 1990; Vorstandsmitglied Klein, Deutsche Bundesbahn, Frankfurt, Interregio-Anschluss für Viersen, 22. Februar 1990; Vorstandsvorsitzender der Lufthansa Heinz Ruhnau, feste Linienverbindung zu den Posener Messen, 24. Januar 1990;
6 cm
Akten
Zugangsbeschränkungen: Für die Nutzung gesperrt bis 2050.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:37 MEZ