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Regierung Düsseldorf Hochbaukarten XI BR 0091 (Bestand)
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Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik) >> 2. Verwaltungsbehörden Regierungsbezirke Düsseldorf und Köln >> 2.2. Bezirksregierungen/staatliche Aufsichtsbehörden >> 2.2.2. Regierung Düsseldorf
1803-1974
Karten und Pläne zu Hochbauten im Regierungsbezirk Düsseldorf
Form und Inhalt: Bestandsgeschichte
Im Zuge der Gründung der Regierungen durch die ”Verordnung wegen verbesserter Einrichtung der Provinzial-, Polizei- und Finanz-Behörden“ vom 26.12.1808 kam es zu einer grundlegenden organisatorischen Neuordnung der preußischen Bauverwaltung.
Die zentrale Zuständigkeit wurde dem Innenminister übertragen, die Mittelinstanz bildeten nun die neu gegründeten Regierungen. Diese wurden in den folgenden Jahren in jeweils zwei Abteilungen - Inneres und Finanzen - mit jeweils fünf bzw. vier Sektionen gegliedert. Seit den 1850er Jahren bildete die Bauverwaltung die dritte Sektion innerhalb der ersten Abteilung. DIe Vera bschiedung der preußischen Dotationsgesetze 1873/1875 führten zu weiteren Umstruktrurierungen in der Bauverwaltung. Die Aufsicht über die Staats- und Bezirksstraßen oblag nun nicht mehr den Bezirksregierungen und ihren nachgeordneten Behörden, sondern den Provinzialverbänden. Eine quantitative Zunahme von Aufgaben erfuhr die Bauverwaltung der Regierungen um 1900 dagegen im Bereich Hochbau. Die zunehmende staatliche Bautätigkeit, die Errichtung repräsentativer Monumentalbauten (für Düsseldorf ist hier etwa das 1911 fertiggestellte neue Gebäude der Regierung Düsseldorf in der Cecilienallee zu nennen) sowie die Unterhaltung der Gebäude in staatlichem Besitz führte zu einer Zunahme des Personals in der Bauabteilungen der Regierungen.
Die Hochbauabteilung der Regierung Düsseldorf entstand um 1900 aus der Abteilung Bauwesen und Landwirtschaft. Die erhöhte staatliche Bautätigkeit machte Herauslösung des Baubereichs und seine Konzentration in einer eigenen Abteilung notwendig.
Die Hochbauabteilungen der Regierungen verfügten meist über eigene Kartenablagen, die häufig neben den eigentlichen Plankammern existierten.
Der Bestand "Regierung Düsseldorf-Hochbau-Karten XI" setzt sich aus mehreren Abgaben der Hochbauabteilung der Regierung Düsseldorf zusammen.
Der größte Teil (Nr. 1-1194) ist bereits im November 1959 in das damalige Hauptstaatsarchiv Düsseldorf gelangt (Dienstregistratur 3618-A IV 1/11) und von Prof. Erich Meuten verzeichnet worden. Die beiden später abgegebenen Akzessionen Acc. 46/85 (Nr. 1195-1235) und Acc. 56/88 (Nr. 1236-1343) wurden in das vorhandene Findbuch eingearbeitet, wobei die vorgegebene Ordnung nur selten ergänzt werden musste.
Die Acc. 46/85 verzeichnete StAOAR Gisbert Drewes, die von ihm begonnene Acc. 56/88 führte StAIn z. A. Regina Hönerlage im November 1990 zu Ende. Sie überarbeitete auch das Findbuch und erstellte die Konkordanz.
Die Kartenabteilung des Hochbaudezernats der Regierung Düsseldorf ist im 2. Weltkrieg ausgelagert worden und dabei völlig in Unordnung geraten. Im vorliegenden Findbuch sind die Pläne nach alphabetischer Ordnung der Ortsnamen verzeichnet. Orte außerhalb des Reg.-Bez., nicht näher bestimmbare Pläne und Pläne besonderer Projekte stehen am Ende des Verzeichnisses.
Für die Nr. 1-1194:
Die Titel sind wörtlich übernommen; erläuternde Zusätze sind mit [ ]-Klammern versehen. Alle auf den Plänen eingetragenen alten Signaturen sind im Findbuch berücksichtigt; durchgestrichene Signaturen sind mit ( )- Klammern versehen. Soweit die Pläne zu Akten des Bestandes "Regierung Düsseldorf" gehören, sind am Ende des Titels diese Akten angegeben. Maßstabsangabe erfolgt bei Einzelplänen von 1:500 an. Namen der Geometer sind in alphabetischer Ordnung im allgemeinen Kartenrepertorium aufgelistet.
Für die Nr. 1195-1343:
Diese späteren Abgaben enthalten Baupläne zu Dienstgebäuden in Düsseldorf (Landtag und Regierungspräsident, Gebäude Cecilienallee 2) und Mülheim/Ruhr (Polizeigebäude). Die Laufzeiten reichen bis 1974.
Die Pläne der Sonderbauleitung zur Elementierung von Staatsbauten (hier: staatl. Gymnasien in Nordrhein-Westfalen) konnten nicht in das bestehende Ordnungsschema eingefügt werden und erhielten daher eine eigene Position.
Unterschiede in der Verzeichnung sind durch die mehreren Bearbeiter (s. o.) erklärbar. Das Findbuch erstellte Frau Wehling.
Aus konservatorischen Gründen wurden dem Bestand Fotografien und Karten in die Foto- und Kartensammlung entnommen.
Im Einzelnen handelt es sich dabei um:
·Plan über denjenigen bebauten Teil der Stadt Düsseldorf, welcher den Raum der alten Festungswälle, Gräben und Werke jetzt einnimmt. neue Signatur: RW Karten 3633
·St. Willibrordi-Kirche in Wesel. Fotografien während der Restauration, 5 SW-Abzüge, neue Signaturen: RWB 31868-31872
·Fotografie zum Erläuterungsbericht betr. die Wiederherstellung der Barbarossa-Pfalz zu Kaiserswerth, insgesamt 6, auf Pappen aufgeklebte SW-Abzüge, neue Signatur: Signatur RWB 31873/1-3
·Dienstwohngebäude für den Oberlandesgerichtspräsidenten in Düsseldorf, insg. 10 SW-Abzüge, neue Signatur RWB 31874/1-10
·Königliches Gefängnis in Kleve. Fotoalbum, neue Signatur: RWB 31875
·Saalbau Land- und Amtsgericht Krefeld, 1 SW-Abzug, neue Signatur: RWB 31876
·Fotografien alter Häuser in Mönchengladbach, ins. 24 SW-Abzüge, neue Signaturen: RWB 31877-31886, RWB 31904-31917
·Staatliche Domäne Gastendonk, Fotoalbum, neue Signatur: RWB 31887
·Fotografien alter Häuser in Neuss; insg. 13 Fotografien, neue Signaturen: RWB 31888-31900
·Städtisches Elektrizitätswerk Neuss, 1 SW-Abzug, neue Signatur: RWB 31901
·Städtisches Krankenhaus Neuss, 2 SW-Abzüge, neue Signaturen: RWB 31902-31903
·Wohnhaus und Pfarrhaus in Gahlen, 3 SW-Abzüge, neue Signaturen: RWB 31918-31920
·Vierlinden im Kreis Dinslaken, 1 SW-Abzug, neue Signatur: RWB 31921
·Obertor in Neuss, 1 SW-Abzug, neue Signatur: RWB 31922
·Städtisches Krankenhaus Neuss, 1 SW-Abzug, neue Signatur: RWB 31923
·Abteikirche Essen-Werden, 1 SW-Abzug, neue Signatur: RWB 12924
·Land- und Amtsgericht Krefeld, insg. 7 SW-Abzüge, neue Signaturen: RWB 31925-31932
·Amtsgericht Mühlheim Ruhr, 3 SW-Abzüge, neue Signaturen: RWB 31933, 31964-31965
·Strafanstalt Remscheid-Lüttringhausen, 11 SW-Abzüge, neue Signaturen: RWB 31934-31944
·Königliches Amtsgericht in Oberhausen, 3 SW-Abzüge, neue Signaturen: RWB 31945-31946, 31953
·Front eines dreistöckigen Backsteinhauses, vermutlich Gebäudeteil Gymnasium in Wesel, 1 SW-Abzug, neue Signatur: RWB 31947
·Brunnenanlagen in Essen, 5 SW-Abzüge, neue Signaturen: RWB 31948-31952
·Kloster Kreitz, 1 SW-Abzug, neue Signatur: RWB 31954
·Eppinghoven, 1 SW-Abzug, neue Signatur: RWB 31955
·Dienstwohngebäude des Oberlandesgerichtspräsidenten Düsseldorf, 1 SW-Abzug, neue Signatur: RWB 31956
·Oberlandesgericht Düsseldorf 2 SW-Abzüge, neue Signaturen: RWB 31957, 31970
·Königliches Amtsgericht Wuppertal-Oberbarmen, 4 SW-Abzüge, neue Signaturen: RWB 31958-31961
·Gymnasium in Wesel., 4 SW-Abzüge, neue Signaturen: RWB 31962-31963, 31973-31974
·Amtsgericht Ruhrort, 4 SW-Abzüge, neue Signaturen: RWB 31966-31969
·Königliches Landgericht Mönchengladbach, 2 SW-Abzüge, neue Signaturen: RWB 31971-31972
·Neubau Polizeiamtsgebäude Mülheim/Ruhr, 3 SW-Abzüge auf Pappe aufgeklebt, neue Signatur: RWB 31975/1-3
Die Signaturen BR 0091 Nr. 55-59, 774-776, 830-839, 875-886, 894, 941-943, 961-976, 1017-1045, 1108-1124, 1148-1156, 1178-1186, 1188-1191 und 1195 sind nun nicht mehr belegt.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.