Agnes, die Tochter des verstorbenen Gerwig Fainagg ("Vainagge") von Böfingen ("Bevingen") [Stadt Ulm], bekennt, dass der Verkauf der Burg Böfingen mit Rudolfsweiler ("Ru/o/dolffswiller") [abgegangen Stadt Ulm] und Bebenaichach [abgegangen Stadt Ulm] und allen Zugehörungen an den Ulmer Bürger Peter Strölin mit ihrem Einverständnis erfolgt ist. Sie hat ihm die erkauften Güter übertragen und auf alle Ansprüche daran verzichtet. Dieser Verzicht erfolgt mit Zustimmung ihres Ehemannes Panthaleon Birmann.
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Agnes, die Tochter des verstorbenen Gerwig Fainagg ("Vainagge") von Böfingen ("Bevingen") [Stadt Ulm], bekennt, dass der Verkauf der Burg Böfingen mit Rudolfsweiler ("Ru/o/dolffswiller") [abgegangen Stadt Ulm] und Bebenaichach [abgegangen Stadt Ulm] und allen Zugehörungen an den Ulmer Bürger Peter Strölin mit ihrem Einverständnis erfolgt ist. Sie hat ihm die erkauften Güter übertragen und auf alle Ansprüche daran verzichtet. Dieser Verzicht erfolgt mit Zustimmung ihres Ehemannes Panthaleon Birmann.
A Urk., 0352
3374
A Urk. A Urkunden
A Urkunden
1365 [nach März 12].
Archivale
Sprache: Deutsch
Aussteller: Agnes Fainagg
Siegler: Panthaleon Birmann (1) sowie der Bürgermeister und Richter Ulrich Gossold (2) und der Bürger und Richter Krafft am Kornmarkt (3)
Kanzleivermerke: M (16. Jh.); dritte lad. fasc. 1 No. 4 (17. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Perg.
Siegelbefund: Drei an Pergamentstreifen anhängende Siegel; 1 verloren, 2 Fragment, 3 beschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (16. Jh.)
Anmerkungen: Die Datumszeile ist in der Urkunde nicht ausgeführt. Da der Verkauf der Güter an Peter Strölin aber am 12. März 1365 erfolgte und die darüber ausgestellte Urkunde von derselben Hand wie die vorliegende geschrieben wurde, dürfte die vorliegende Urkunde kurz nach dem 12. März oder eventuell sogar am selben Tag ausgefertigt worden sein.
Bemerkungen: Regest: UBB, Bd. 2, Teil 2, S. 604, Nr. 703 (zu 1365)
Datum: Der geben wart an sant ...
Aussteller: Agnes Fainagg
Siegler: Panthaleon Birmann (1) sowie der Bürgermeister und Richter Ulrich Gossold (2) und der Bürger und Richter Krafft am Kornmarkt (3)
Kanzleivermerke: M (16. Jh.); dritte lad. fasc. 1 No. 4 (17. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Perg.
Siegelbefund: Drei an Pergamentstreifen anhängende Siegel; 1 verloren, 2 Fragment, 3 beschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (16. Jh.)
Anmerkungen: Die Datumszeile ist in der Urkunde nicht ausgeführt. Da der Verkauf der Güter an Peter Strölin aber am 12. März 1365 erfolgte und die darüber ausgestellte Urkunde von derselben Hand wie die vorliegende geschrieben wurde, dürfte die vorliegende Urkunde kurz nach dem 12. März oder eventuell sogar am selben Tag ausgefertigt worden sein.
Bemerkungen: Regest: UBB, Bd. 2, Teil 2, S. 604, Nr. 703 (zu 1365)
Datum: Der geben wart an sant ...
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ
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