Veit [II. von Würtzburg], Bischof von Bamberg, belehnt Adam von Kindsperg zur Schnabelwaidt [Schnabelwaid/Pegnitz] mit den Gütern des + Hanns Friderich von Kindtsperg zum Wernstein [Wernstein/Kulmbach], nämlich dem Dorf zu Guntzendorf [Gunzendorf/Bamberg] und dem Kirchlehen, einem Hof des Lorentz vom Berg gen. Püttner zu Poltz [Pölz/Kulmbach] mit Wiesen, dem Fischwasser gen. der "Main" [Main/Fluss] von der Mühle zu Leubs [Mainleus/Kulmbach] bis an den Hainersreuter [Heinersreuth/Kulmbach] Graben zum Fischwasser des Hans Eber, mit einem Hof des Genslieb und einer Selde des Hans Keinacher zu der Lopp [Lopp/Kulmbach], fünf Höfen des Fritz Dam, Heintz Dam, Heintz Schmidt gen. Pauer, Hanns Diepolt und Hans Franckenberger zu Dolnitz [Döllnitz/Kulmbach], dann zwei Selden des Henslein Schmidt und Claus Vogler dort, einem Hof des Cunz Hamer zu Reutleins [Reutlashof/Kulmbach], mit 12 Selden zu Utzingen [Uetzing/Staffelstein] und Zehntteilen, einem Gut des Ott Biderman zu Wiemelsreut [Willmersreuth/Kulmbach], einem halben Zehnt zu Hain [Hain/Kronach] und einem Hof des Cunz Apel zu Reutleins [Reutlashof/Kulmbach], ferner mit den Gütern des + Caspar von Guttenberg "in der Weiden" [Weiden/Lichtenfels]. Bamberg am sambstag den siebenzehnden monatstag Novembris funfzehenhundert und im einundsiebenzigsten jarn.