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Johann Baptist Rinnecker, Notar päpstlicher Autorität, stellt in
Anwesenheit des Amand von Buseck, gewählter und bestätigter Abt von
Fulda, Reichs...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1731-1740
1738 Mai 15
Ausfertigung, Pergament, zwei aufgedrückte Lacksiegel, aufgedrücktes Papiersiegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: ... anno a nativitate Domini nostri Iesu Christi millesimo septingentesimo trigesimo octavo indictione prima pontificatus autem sanctissimi domini nostri domini Clementis Divina providentia papae XII anno eius octavo die decima quinta Maii in festo ascensionis Domini intra horas decimam et undecimam antemeridianas in ecclesia maiori sancti Salvatoris Fuldae
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Johann Baptist Rinnecker, Notar päpstlicher Autorität, stellt in Anwesenheit des Amand von Buseck, gewählter und bestätigter Abt von Fulda, Reichsfürst, Erzkanzler der Kaiserin und Abtprimas für Deutschland und Frankreich, im Anschluss an die vor dem Hochaltar gefeierte Hochmesse ein Notariatsinstrument über die Publikation der Bestätigungsbulle des Papstes Clemens XII. von 1738 März 3 (sub die quinto Nonas Martii anno supradicto) mit dem Incipit (Summi dispositione rectoris) für Abt Amand aus. Die Verlesung erfolgt durch den ministrierenden Diakon bzw. durch Ferdinand Zobel von Giebelstadt, bekleidet mit der Dalmatika nach Art eines Diakons, stehend vor der untersten Stufe des Hochaltars. Während dessen sitzt der Abt vor einer großen Menschenmenge unter einem Baldachin auf seinem Faltstuhl (faldistorio), bekleidet mit den Pontifikalgewändern. Anschließend singt der Abt vor dem Hochaltar einen ambrosianischen Hymnus. Ankündigung der Unterfertigung. Siegelankündigung. Handlungsort: Fulda. (siehe Abbildungen: Seite 1, Seite 2, Rückseite; Siegel: Papiersiegel, Lacksiegel 1, Lacksiegel 2)
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: (Ioannes Baptista Rinnecker / notarius apostolicus iuratus manu propria
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: Ioannes Henricus Fischer testis / requisitus testor ut supra manu propria
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: Ioannes Andreas Schoenberg / testis requisitus ut supra manu propria)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Johann Heinrich Fischer, Fuldaer Rat und Dekan des Kollegiatstifts Rasdorf
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Johann Andreas Schoenberg, Hofkaplan (sacellano aulico)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Johann Baptist Rinnecker
Vermerke (Urkunde): Siegler: Johann Heinrich Fischer
Vermerke (Urkunde): Siegler: Johann Andreas Schönberg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.