Pietro Paolo Vergerio, apostolischer Prothonotar und Legat de latere, gestattet Abt Leonhard und den Konventualen von St. Emmeram den Genuß von Fleisch an drei Tagen in der Woche, da in dieser Gegend ein Mangel an Fisch, Butter, Milchspeisen und Eiern herrsche und dadurch das Klosterleben weiter an Anziehungskraft verliere, während ohnehin die Zahl der Mönche im Konvent bereits stark gesunken sei. Bei einer Rückkehr für die Religion weniger gefährlicher Verhältnisse bleibt die Wiedereinführung der alten Bestimmungen jedoch vorbehalten. S=A
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Pietro Paolo Vergerio, apostolischer Prothonotar und Legat de latere, gestattet Abt Leonhard und den Konventualen von St. Emmeram den Genuß von Fleisch an drei Tagen in der Woche, da in dieser Gegend ein Mangel an Fisch, Butter, Milchspeisen und Eiern herrsche und dadurch das Klosterleben weiter an Anziehungskraft verliere, während ohnehin die Zahl der Mönche im Konvent bereits stark gesunken sei. Bei einer Rückkehr für die Religion weniger gefährlicher Verhältnisse bleibt die Wiedereinführung der alten Bestimmungen jedoch vorbehalten. S=A
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden, BayHStA, Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden 3051
KU Regensburg-St. Emmeram F. 230
Registratursignatur/AZ: Kasten 1, Schublade Nr. 2, Nr. 11
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden >> IV. 1501-1600
1535 Juli 30
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden
Perg.
Urkunden
lat
Besiegelung/Beglaubigung: an roten Schnüren anhängendes Siegel in Bleikapsel
Überlieferung: Ausf.
Sprache: lat.
Ausstellungsort: Regensburg
Vermerke: auf Plica [als Scriptor]: Georgius Harder
Originaldatierung: Datum Ratisbone anno incarnationis domine millesimo quingentesimo trigesimo quinto tercio kalendas augusti pontificatus sanctissimi in Christo patris et domini domini nostri Pauli divina providencia pape tercii anno primo.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1535
Monat: 7
Tag: 30
Äußere Beschreibung: 28,3x62,5 cm
Überlieferung: Ausf.
Sprache: lat.
Ausstellungsort: Regensburg
Vermerke: auf Plica [als Scriptor]: Georgius Harder
Originaldatierung: Datum Ratisbone anno incarnationis domine millesimo quingentesimo trigesimo quinto tercio kalendas augusti pontificatus sanctissimi in Christo patris et domini domini nostri Pauli divina providencia pape tercii anno primo.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1535
Monat: 7
Tag: 30
Äußere Beschreibung: 28,3x62,5 cm
Vergerio: Pietro Paolo (auch Pier Paolo
Petrus Paulus Vergerius)
Pfenningmann: Leonhard, Abt von St. Emmeram
Harder: Georg, päpstlicher und kaiserlicher Notar, Kleriker der Diözese Regensburg
Regensburg (krfr.St.), St. Emmeram (Reichsstift): Äbte \ Leonhard Pfenningmann
Regensburg (krfr.St.), St. Emmeram (Reichsstift)
Regensburg (krfr.St.), St. Emmeram (Reichsstift): Mönche
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:37 MESZ
CC0 1.0 Universell