Erzbischof Bertolt von Mainz und Dietherich Kuchemeister, Schulmeister, Johann Kaltofen, Sänger, und das ganze Kapitel von S. Peter und Alexander zu Aschaffenburgk nehmen folgenden Tausch vor: Von Seiten des Erzbischofs und Hochstifts Mainz dessen Gülten, Zinsen und Renten, die es in den Dörfern Rynderfelt, Werpach und Geyringßen in die Kellnerei zu Bischoffsheim fallen hatte: 1) auf des Stifts eigenen Gütern zu Rinderfelt 4 1/2 Malter Korn und 5 "thornes"; 2) "vff den gemeynen guttern" daselbst 16 "thornes" und 7 1/2 Pfen.; 3) zu Werpach 8 1/2 Malter Korn, die das Stift jährlich von des Veit von Riedern Gütern, die die Stolckemberg, Andres Smuck, Geyger und Hanns Harnisch innehaben, erhielt. Gegen des Stifts Aschaffenburgk "lehennschafft, mannschafft, eygenthum, herlichkeit vnnd gerechtgkeit", die es zu Lympach hatte und haben sollte, die Albrecht und Georg Zobel und deren Vorfahren vom Stift zu Lehen hatten, und alle anderen Nutzungen, Herrlichkeiten, Zinsen und Gülten, die das Stift bisher zu Lympach hatte, und zwar: von Clas Hoenloch, Hamelhansen, Fritz Schich, Hanns Ziemerman, Hamelhansen, Michel Beyer, Bartholomeus Funcke, der Ziegler zu Heydinßfelt und Endres Pfeyleysen je 1 Malter Korn und 21 Pfennig jährlich; ferner von Clas Vlich und Michel Geuder von einer Hälfte und von Conntz Schneyder von der anderen Hälfte eines Hofes jährlich 2 1/2 Malter Korn und 52 1/2 Pfen.; dazu von etlichen Gütern, die zu den oben genannten Gütern gehört hatten, die vor etlichen Jahren dem Stift jährlich 2 1/2 Malter Korn und 52 1/2 Pfennig zinsten, die die genannten Georg und Albrecht Zobell dem Stift zu Abbruch an sich genommen und den Zins vorenthalten hatten. Die Lehenschaft der letztgenannten Erbgüter ist jeweils mit 1/4 Wein aufzugeben und wieder zu verleihen. Bernhardt von Breidennbach, Dechant, und das Domkapitel zu Mainz geben ihren Konsens dazu.