Lorenz Schuemacher, Küfer und bürgerlicher Einwohner des fürstlich fürstenbergischen Fleckens Vilsingen, verkauft an Matheis Beckh, auch Untertan zu Vilsingen, sein freies eigenes Haus bei dem sogenannten Klaiderbronnen (Anlieger: Joseph Kleiners Wiese; Weg nach Dietfurt) für 150 Gulden in Münz Landeswährung (jeden Gulden zu 15 Batzen oder 60 Kreuzer gerechnet). Die Summe ist folgendermaßen zu entrichten: Sofort in bar: 61 Gulden; an laufenden Schulden: der Herrschaft 8 Gulden 12 Kreuzer dem Obervogt 3 Gulden, der Witwe des Konrad Hoz zu Oberschmeien 10 Gulden, dem Joseph Schefolt von Vilsingen 6 Gulden, dem Joseph Enderlen von da 8 Gulden, dem Peter Paul Knittel, Schwager des Verkäufers, an Martini 1724 20 Gulden. Die dann noch ausstehenden 33 Gulden 48 Kreuzer sollen ratenweise ab Martini 1725 mit je 10 Gulden abgeführt werden, die letzte Rate mit 3 Gulden 48 Kreuzer. Von diesem Kaufschilling soll der Verkäufer der Elisabeth Knitler 30 Gulden (davon 10 Gulden gleich in bar), dem Peter Paul Knittel mit Einschluß der schon erwähnten 20 Gulden noch 10 Gulden, welche ihm an den Zins gelegt werden sollen, und dem Hans Martin Knittel 10 Gulden ausbezahlen

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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