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Elisabeth (Else) Steinrück (Steinrugkenn), Witwe Reinhards von
Boyneburg, bekundet für sich, ihre Kinder und ihre Erben, dass Johann [I.
von Henne...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1501-1510
1509 Februar 22
Ausfertigung, Pergament, zwei mit Pergamentstreifen angehängte Siegel (Siegel Nr. 2 beschädigt)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Geben nach Christi unsers Herrn gepurth funffztehenhundert und neun iare uff Donerstag des tags cathedra Petri
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Elisabeth (Else) Steinrück (Steinrugkenn), Witwe Reinhards von Boyneburg, bekundet für sich, ihre Kinder und ihre Erben, dass Johann [I. von Henneberg], Abt von Fulda, ihr in Hersfeld 800 Gulden Frankfurter Währung gezahlt und damit die Hälfte von Burg und Gericht Fürsteneck (Furstenegk) mit allem Zubehör, wie der Abt sie zuvor ihrem verstorbenen Ehemann, ihr und ihren Kindern für 800 Gulden verpfändet hat, nach vorhergehender Aufkündigung der Verpfändung zurückgekauft hat. Elisabeth hat nach Erhalt der Zahlung Abt und Kloster die Hälfte von Burg und Gericht Fürsteneck wieder abgetreten. Sie löst Zentgraf, Schöffen und alle Untertanen im Gericht Fürsteneck von den Eiden und Gelübden, die sie an sie und ihre Kinder gebunden haben. Siegelankündigung. Sie bittet ihre Schwager, Johann (Hans) von Boyneburg und Konrad von Boyneburg, die nächsten Verwandten (frunde) ihrer Kinder, die Urkunde zu besiegeln, was diese tun, ohne Schaden für sich und ihre Erben. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers 1, Avers 2)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Johann von Boyneburg, Konrad von Boyneburg
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: StaM, Kopiare Fulda: K 438, S. 777-780 und S. 975-976
Vgl. Nr. 1342.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.