Die Ulmer Bürgerin Anna Musmelber, Witwe des Johann Musmelber, stiftet letztwillig für sich und ihren verstorbenen Ehemann eine ewige Messe im Ulmer Münster. Dazu fallen nach ihrem Tod aus der Hinterlassenschaft ihres Ehemannes Güter in Asselfingen ("Aslapingen") [Alb-Donau-Kreis] im Wert von 600 rheinischen Gulden sowie aus ihrer eigenen Hinterlassenschaft 200 rheinische Gulden an die Messe. Außerdem verpflichtet sie sich, für die Messe einen Altar errichten zu lassen und mit allen notwendigen Gerätschaften und dem Ornat auszustatten. Das Patronatsrecht für Messe und Altar sollen Bürgermeister und Rat ausüben. Bei den an die Messe fallenden Gütern in Asselfingen handelt es sich um einen Hof, vier Selden und zwei Gehölze. Zu ihren Testamentsvollstreckern, die diese Stiftung nach ihrem Tod ausführen sollen, bestellt sie Konrad Krafft und Jakob Sonntag.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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