Die Spruchleute Ludwig von Habsperg zum Kürnberg, Ulrich von Nußdorf zu Tuttling, Pfleger von Rechberg, beide Ritter, Eberhard von Parsberg, Domherr von Regensburg, entscheiden im Streit zwischen Abt Ambrosius von St. Emmeram und Bartholomäus Armannsberger von Ellenbach um eine jährliche Gült von fünf Rheinischen Gulden und einem Ort, die Bartholomäus Armannsberger von seinem Vetter Michael Armannsberger aus einem Gut bei der Aich in Gingkofen ohne Bewilligung des Abts von St. Emmeram als Grundherren gekauft hat, welches Verfahren auch vor Herzog Ludwig [X.] von Bayern und dem Regiment in Landshut anhängig ist: (1) alle Feindschaft zwischen den Parteien wird als beendet erklärt. (2) Der Abt von St. Emmeram soll dem Armannsberger für alle seine Forderungen bezüglich Gingkofen die Summe von 59 Rheinischen Gulden zahlen; jeder der drei Spruchleute wird dem Armannsberger als vererumb je einen weiteren Gulden zahlen. Armannsberger soll dafür auf die Gült verzichten und alle darauf bezüglichen urkunt und brief dem Abt aushändigen. S1: Abt Ambrosius von St. Emmeram. S2=A1. S3=A2. S4=A3. S5: Bartholomäus Armannsberger von Ellenbach

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Bayerisches Hauptstaatsarchiv
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