Spenthof und Zubehör vor Minden
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Minden-Ravensberg Regierung Lehen II, 157 I
D 605 Minden-Ravensberg, Regierung
Minden-Ravensberg, Regierung >> 7. Lehen >> 7.3. Spezialia: Fürstentum Minden
1512, 1553 - 1610, 1647 - 1714, 1741, 1774 - 1784
Enthaeltvermerke: Enthält: Erbteilung der Töchter des Albert von Münchhausen, Gertrud, Witwe des Everd von der Reck, und Agnes, Frau des Bernhard von Reden: Anteil am Haus Ovelgünne und Spenthof, 1577 Erbteilung zwischen Johann und Albert von Münchhausen, 1512 (1553) Lehnsurteil für Christoph von Münchhausen, Domherr zu Minden (Bl. 13), 1583 Lehnbrief für Johann von Münchhausen (Bl. 14): Spenthof, zwei Höfe zu Haddenhausen, Nedderen-Hof zu Lutter (Kirchspiel Mandelsloh); Hagemanns-Kotten, Zehnt dieses Hofes und zwei Hufen zu Biemke (Kirchspiel Bergkirchen); Hof zu "Uphusen" (Uphausen, eingepfarrt nach Minden); Hof zu "Drinckhusen" (oder "Orinckhusen") mit zwei Kotten; Vehove zu Rehme; Lütteken Dick unter dem Molenbrincke; Hof in Minden auf den Wingarden mit einer Hufe vor dem Haller Tor; Meierhof zu Himmelreich und Kotten zu Holzhausen; 16 Morgen auf dem Steinacker in dem Kuhtorfelde vor Minden; Hufe Landes zu Südhemmern; Zehnt zu "Hensincktorpe"; zwei Hufen vor Salzuflen mit einer Wiese zu "Gerumbsen"; halber "Hesphoipe" vor Liebenau mit dem Morhove und halben Eggehove vor Liebenau; Hof zu Arkenberg (Kirchspiel Liebenau); Hof und Kotten zu Estorf (Kirchspiel Landesbergen); zwei Höfe zu Landesbergen: Lente-Hof und Wißmanns-Hof; Haus in "Veltem" (Veltheim); Hof zu "Marsten" (vorher den Duvels gehörig); Gut zu "Boickholte" (vorher des verstorbenen Koppes); zwei Häuser zu "Vorder" mit dem Gut des Suren; Hof vor Petershagen (Samtbesitz mit Temmen von Olden), 1512 Anmeldung der Erbansprüche des Heinrich von Münchhausen, Christoffels Sohn, im Erbstreit zwischen Ernst von Reden und Margarete von der Reck (Bl. 15), 1610 Intervention des Kurfürsten Ferdinand von Köln (bzw. Max Heinrich) für Philipp Godfried Spiegel zum Desenberg und Klingenberg wegen Vorenthaltung des Gutes Ovelgünne durch die Redensche Tochter (Bl. 25), 1650 desgl. der Landgräfin Amalie Elisabeth von Hessen (Bl. 27), 1650 Anmeldung der Ansprüche des Philipp Godfried Spiegel nach dem Tode des Ernst von Reden und des Erbmarschalls von Wulffen (Bl. 30), 1650 Lehnbrief, 1647 Urteil 1. Instanz in Sachen Gertrud von Münchhausen, Witwe von der Recke, . / . Erben des Bernhard von Reden (Bl. 45) Belehnung des Johann Clas Spiegel zum Desenberg (Bl. 111), 1666 Auseinandersetzung mit den unmündigen Kindern des Philipp Gottfried Spiegel zu Oberklingenburg Spezifikation der zum Spenthof gehörenden Lehnstücke (Bl. 161, 172) Belehnung des Adolf Georg Spiegel (Bl. 168), 1673 Genealogie der Spiegel (Bl. 176) Belehnung des Friedrich Christian Spiegel zum Desenberg (Bl. 180), 1678, 1682 Abtretung der Lehnrechte durch Johann von Olden bzw. Heinrich von Olden an Philipp Spiegel zum Desenberg (Bl. 205), 1589 Belehnung des Caspar Philipp von Spiegel (Bl. 230), 1693, 1695 Lehnbrief für den Burggrafen Heinrich Westermann (Bl. 245), 1568 Obligation des Johann Hermann von Spiegel zu Klingenberg und Boyer zugunsten des Gerd Kolthoff, Schneidermeister zu Minden (Bl. 254), 1655 Auseinandersetzung mit Kolthoffs Erben (Bl. 260), 1694 Letztwillige Verfügung des Paderborner Majors Caspar Philipp Spiegel und Besitzergreifung seiner hinterlassenen Güter (Bl. 290), 1706 Belehnung des Philipp Gottfried Spiegel (B. 306), 1707 Philipp Godfried von Spiegel . / . ältesten Sohn des Majors von Spiegel, 1714 Belehnung des Leopold Philipp und seiner Brüder, Belehnung des Christoph Wilhelm von Spiegel, 1714, 1741 Lehnspferdegelder, 1774 Allodifikation der Lehen, 1784
Behörden vor 1816
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:05 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.4. Preußisches Westfalen (D) (Tektonik)
- 1.4.5. Preußische Behörden für Minden und Ravensberg (Tektonik)
- Minden-Ravensberg, Regierung (Bestand)
- 7. Lehen (Gliederung)
- 7.3. Spezialia: Fürstentum Minden (Gliederung)