Die Brüder und Knappen Hermann, Albert und Gerd Jüchter (Juchter) verkaufen den Leibeigenen Gerd Gerolds (Gherde Gheroldes) in Scheps (Schepesen) an das Kloster Hude (Abt Friedrich Schenghen) für das Geld, das ihnen ihr Verwandter (ohm), der verstorbene Abt von Hude Friedrich Schole vormals geliehen hatte. - Siegelankündigung der Brüder. 1486 Januar 5 (Datum anno domini et cetera LXXX sexto in vigilia Epyphanie)
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Die Brüder und Knappen Hermann, Albert und Gerd Jüchter (Juchter) verkaufen den Leibeigenen Gerd Gerolds (Gherde Gheroldes) in Scheps (Schepesen) an das Kloster Hude (Abt Friedrich Schenghen) für das Geld, das ihnen ihr Verwandter (ohm), der verstorbene Abt von Hude Friedrich Schole vormals geliehen hatte. - Siegelankündigung der Brüder. 1486 Januar 5 (Datum anno domini et cetera LXXX sexto in vigilia Epyphanie)
NLA OL, Best. 23, -2 Urk. Nr. 319
NLA OL, Best. 23 Oldenburgische Klöster und Stifter
Oldenburgische Klöster und Stifter >> 6 Urkunden >> 6.2 Zisterzienserkloster Hude >> 6.2.1 Vollständige Urkunden
- 05.01.1486
Enthält: Ausfertigung; mnd.; Pergament, 13 x 26 cm; Plica: 2,5 cm. - Siegel: ja; Anzahl 3 (runde Wappensiegel; restauriert; an Pergamentpresseln anhängend); je 2,5 cm. - Beilagen: nein. - Druck: OUB 4, Nr. 551 (Regest mit Transkription). - Abschrift: Leverkus, UB Hude (Slg 80, Best. 296 Nr. 7-3), S. 294f.
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 11:08 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Nds. Landesarchiv, Abt. Oldenburg (Archivtektonik)
- Gliederung (Tektonik)
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- 1.2 Lokale Behörden (Tektonik)
- Oldenburgische Klöster und Stifter (Bestand)
- 6 Urkunden (Gliederung)
- 6.2 Zisterzienserkloster Hude (Gliederung)
- 6.2.1 Vollständige Urkunden (Gliederung)