Solger, Friedrich (Bestand)
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VI. HA, Nl Solger, F.
Tektonik >> NICHTSTAATLICHE PROVENIENZEN >> Firmen, Familien und Personen >> Personen >> Wissenschaftliche Beamte >> Universitäts- und Hochschulprofessoren sowie Dozenten >> Geologen und Geographen
Laufzeit: 1807 - 1966
Findmittel: Datenbank; Findbuch, 1 Bd.
Bestandsbeschreibung: Lebensdaten: 1877 - 1965
Lebenslauf (seine berufliche Entwicklung) von Prof. Solger
1877 Geboren in Berlin
1894 Reifeprüfung (Abiturium)
1894-1899 Studium des Bergfaches (Bergbauwissenschaft)
1899 Bergreferendarprüfung mit Auszeichnung
1899-1904 Assistent bei dem geologischen Institut der Universität Berlin
1901/02 Militärdienst
1901 Promotion bei der Universität Berlin (Dr. phil.)
1903-1909 Wissenschaftlicher Hilfsarbeiter an dem Märkischen Museum in Berlin
1908 Ein Vierteljahr in Russisch-Turkestan (Studium der Wüstendünen)
1910-1914 Geologische Arbeiten in China (Reichsuniversität in Peking und später eine geologische Reichaufnahme im Auftrag der Republik China)
1913 Verleihung des Professorentitels durch den preußischen Kultusminister
1914 Teilnahme am 1. Weltkrieg in Tsingtau als Offizier (Aug.-Nov.)
1914-1920 In japanischer Kriegsgefangenschaft (31.3.1920 wieder in Deutschland)
1920 Lehrauftrag für die Geologie Norddeutschlands
1921 Nichtbeamteter außerordentlicher Professor
1930-1932 Stellvertretender Leiter des geologischen Institutes der Universität Berlin (neben der Tätigkeit für den Lehrauftrag)
1933-1945 Tätigkeit als Hochschullehrer (Geologie) an der Universität Berlin
1939 Außerplanmäßige Professur (31.08.1939)
1946 (Jan.) Ernennung zum Prof. mit dem Lehrauftrag an der mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Berlin
1946 Lehrauftrag über "Heimatkunde" an der pädagogischen Fakultät der Berliner Universität
1948 Wissenschaftliches Mitglied des Prüfungsausschusses für das Prüfungsfach "Erdkunde" an den Oberschulen (SBZ)
1953 Emeritierung
1953-1965 Solger hielt noch bis 1965 Vorlesungen an der Humboldt-Universität, so z. B. über die Einführung in die Diluvialgeologie mit 8 Stunden (11.3.1965) = 28 Semesterstunden
1965 (Nov.) gestorben
Zitierweise: GStA PK, VI. HA, Nl Solger, F.
Bestandsbeschreibung: Lebensdaten: 1877 - 1965
Lebenslauf (seine berufliche Entwicklung) von Prof. Solger
1877 Geboren in Berlin
1894 Reifeprüfung (Abiturium)
1894-1899 Studium des Bergfaches (Bergbauwissenschaft)
1899 Bergreferendarprüfung mit Auszeichnung
1899-1904 Assistent bei dem geologischen Institut der Universität Berlin
1901/02 Militärdienst
1901 Promotion bei der Universität Berlin (Dr. phil.)
1903-1909 Wissenschaftlicher Hilfsarbeiter an dem Märkischen Museum in Berlin
1908 Ein Vierteljahr in Russisch-Turkestan (Studium der Wüstendünen)
1910-1914 Geologische Arbeiten in China (Reichsuniversität in Peking und später eine geologische Reichaufnahme im Auftrag der Republik China)
1913 Verleihung des Professorentitels durch den preußischen Kultusminister
1914 Teilnahme am 1. Weltkrieg in Tsingtau als Offizier (Aug.-Nov.)
1914-1920 In japanischer Kriegsgefangenschaft (31.3.1920 wieder in Deutschland)
1920 Lehrauftrag für die Geologie Norddeutschlands
1921 Nichtbeamteter außerordentlicher Professor
1930-1932 Stellvertretender Leiter des geologischen Institutes der Universität Berlin (neben der Tätigkeit für den Lehrauftrag)
1933-1945 Tätigkeit als Hochschullehrer (Geologie) an der Universität Berlin
1939 Außerplanmäßige Professur (31.08.1939)
1946 (Jan.) Ernennung zum Prof. mit dem Lehrauftrag an der mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Berlin
1946 Lehrauftrag über "Heimatkunde" an der pädagogischen Fakultät der Berliner Universität
1948 Wissenschaftliches Mitglied des Prüfungsausschusses für das Prüfungsfach "Erdkunde" an den Oberschulen (SBZ)
1953 Emeritierung
1953-1965 Solger hielt noch bis 1965 Vorlesungen an der Humboldt-Universität, so z. B. über die Einführung in die Diluvialgeologie mit 8 Stunden (11.3.1965) = 28 Semesterstunden
1965 (Nov.) gestorben
Zitierweise: GStA PK, VI. HA, Nl Solger, F.
Umfang: 7,5 lfm (288 VE); Angaben zum Umfang: 7,5 lfm (288 VE)
Bestand
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
19.08.2025, 12:19 MESZ
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