Abhaltung eines Generalkapitels der Ballei Brandenburg am 11. März 1611 in Lagow und Bemühungen des Herrenmeisters Markgraf Friedrich von Brandenburg und der Komture zur Erlangung der Konfirmation des Obermeisters des Johanniterordens in Deutschland für die Wahl des Markgrafen Friedrich
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9B Johanniterorden 106 (196380)
9B Johanniterorden (1697264) Rep. 9B Johanniterorden Ballei Brandenburg
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1611
Enthält u. a.: Intercessionsschreiben des Kurfürsten Johann Sigismund von Brandenburg um Konfirmation des Primariums von Volkmar Wolff Freiherr von Putbus auf eine Komturei. - Bitte des Georg von Winterfeld um Konfirmation seines Primariums auf die Komturei Schivelbein. - Schreiben des Herrenmeisters Markgraf Friedrich von Brandenburg an den Herzog Philipp Julius von Pommern wegen Angelegenheiten der pommerschen Ordensbesitzungen. - Schreiben der Ordensregierung an den Komtur von Süpplingenburg, Philipp Friedrich von Weidenser, wegen Zahlung der Responsgelder und an den Komtur von Wietersheim, Hilmar Ernst von Münchhausen, wegen derselben Angelegenheit und Unterstützung des ersteren vor dem braunschweigischen Hofgericht in Sachen des Goslarer Prioratshofes.
Akte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.04.2026, 13:25 MESZ
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