Albertus episcopus Herbipolensis trennt auf Vorstellung des Eberhardus comes in Wertheim und seiner Gemahlin Katherina die Kapelle auf der Burg Wertheim mit Einwilligung des Priors Wernherus und des Konventes der Kartause Grünau (Karthuse Novecelle prope Grüna) als der Patron von Eichel und des Pfarrers Albertus zu Eichel, von der Pfarrei Eichel, da die Entfernung die geistliche Versorgung der Burgbewohner erschwerte, die Pfarrei Eichel aber andererseits, zumal nach der Entschädigung, allein bestehen kann. Er vereinigt nunmehr die Burgkapelle mit Einwilligung des Grafen selbst als des Patrons von Reicholzheim und des Rudolfus de Lewnstein, Pfarrer von da, mit der Pfarrei Wertheim, einer Filiale der Pfarrei Reicholzheim. Der Kaplan der Kapelle darf Oblationen etc. gemäß der Stiftung der Kapelle für sich behalten, mit Ausnahme der an den vier Hauptfesten den Pfarrern zustehenden Bezügen.