Akten des Landgrafen Philipp bez. der Räte zu Kassel: Notizen Feiges. Briefwechsel mit den hessischen Gesandten Lic. Nikolaus Antonius und Jakob Salwechter, mit Hierter und Helfmann sowie dem Kammerrichter Grafen Adam von Beichlingen
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3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 2 Allgemeine Abteilung >> 2.10 Reichstag 1532 bis Städtetag 1534
Januar, Februar 1534
Enthält: 1534 Januar, Februar. Zweite Gesandtschaft des Schmalkaldischen Bundes nach Speyer, um die Rekusation auszusprechen. Die Beschwerung des Markgrafen Georg von Brandenburg. Befehl, das Kammergericht überhaupt und nicht nur in Religionssachen zu rekusieren, gegenteiliger Auftrag der Gesandten der Städte. Bedenken Salwechters. Meinungsverschiedenheiten der Gesandten wegen der Schiedsrichter. Zehrungskosten. Neue Zeitungen. Besoldung der Prokuratoren. Befehl an die Gesandten, in Gemeinschaft mit den kursächsischen vorzugehen. Nichtannahme der Rekusation, Ermutigung der substituierten Prokuratoren Hierter und Helfmann, die sich weigern, die Rekusation zu wiederholen. Grimm des Kammergerichts gegen diese nach der Abreise der Bundesgesandten, Hierters Flucht nach seiner Heimat Reutlingen. Die Klage des Abts zu Haina gegen den Landgrafen und andere Kammergerichtssachen
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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