Der Blomberger Bürger Friedrich Conrad Höcker verkauft für 460 Reichstaler an den Kaufmann Friedrich August Böhmer denjenigen Teil seines Hof- und Gartenraums von der Kuhstraße bis hinunter an die Mauerstraße, welcher an der Südwestseite seines Wohnhauses, zwischen demselben und dem übrigen Teil des ihm verbleibenden Baumhofes an einer, sowie des Käufers Scheune, den Gerthschen, Siekmannschen und Beckmannschen Gärten an der anderen Seite gelegen ist. Er tut dies mit Ausnahme von 3 Fuß Breite an dem Haus entlang und mit der Auflage, die Fläche zu einem Garten herzurichten. Beglaubigung des Kaufvertrags durch Bürgermeister und Rat der Stadt Blomberg am 10. April 1804, Papiersiegel der Stadt und Unterschrift des [Wilhelm Conrad] Piderit
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Der Blomberger Bürger Friedrich Conrad Höcker verkauft für 460 Reichstaler an den Kaufmann Friedrich August Böhmer denjenigen Teil seines Hof- und Gartenraums von der Kuhstraße bis hinunter an die Mauerstraße, welcher an der Südwestseite seines Wohnhauses, zwischen demselben und dem übrigen Teil des ihm verbleibenden Baumhofes an einer, sowie des Käufers Scheune, den Gerthschen, Siekmannschen und Beckmannschen Gärten an der anderen Seite gelegen ist. Er tut dies mit Ausnahme von 3 Fuß Breite an dem Haus entlang und mit der Auflage, die Fläche zu einem Garten herzurichten. Beglaubigung des Kaufvertrags durch Bürgermeister und Rat der Stadt Blomberg am 10. April 1804, Papiersiegel der Stadt und Unterschrift des [Wilhelm Conrad] Piderit
D 72 Stiewe, 18
D 72 Stiewe Nachlass Dr. Martin Stiewe
Nachlass Dr. Martin Stiewe >> 2. Kaufbriefe
1804 April 5
Stiewe, Dr. Martin
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:02 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe
- Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Archivtektonik)
- 1. Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Tektonik)
- 1.3. Organisationen, Güter, Familien, Personen (Tektonik)
- 1.3.5. Nachlässe (Tektonik)
- Nachlass Dr. Martin Stiewe (Bestand)
- 2. Kaufbriefe (Gliederung)