Nachlass Dr. Guntram Palm (* 21. Juni 1931; + 11. Februar 2013), Minister, Präsident der Landeszentralbank Baden-Württemberg (Bestand)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 1/72
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Nachlässe, Verbands- und Familienarchive >> Politische Nachlässe
(1886, 1893), 1951-2007
Überlieferungsgeschichte
Der Nachlass wurde von Frau Ute Palm, Kleinheppach, im Dezember 2013, und von Christoph Palm im Februar 2014 an das Hauptstaatsarchiv übergeben (Az.: 7511.3-F)
Zur Person: Guntram Martin Palm wurde am 21. Juni 1931 in Berlin geboren. Nach kriegsbedingten Aufenthalten in Chemnitz, Tübingen und Eberswalde besuchte er ab 1946 das Burg-Gymnasium in Schorndorf. 1952 legte er dort sein Abitur ab und begann ein Studium der Rechtswissenschaft an den Universitäten Tübingen und Heidelberg, das er 1956 mit dem Ersten Staatsexamen abschloss. Anschließend studierte er Volkswirtschaft in Tübingen (1956-1959) und wurde 1959 ebendort zum Dr. jur. promoviert. Die von den Professoren Ludwig Reiser, Hans Erich Feine und Hansmartin Decker-Hauff betreute rechtshistorische Dissertation widmet sich der Geschichte seiner Heimatstadt Schorndorf im Mittelalter. Das Zweite Staatsexamen legte er 1963 in Stuttgart ab, wo er von 1964 bis 1966 als Rechtsanwalt praktizierte. Bereits ein Jahr, nachdem Guntram Palm Mitglied der FDP/DVP geworden war, stellte ihn die Partei als Zweitkandidat seines Wahlkreises bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg auf (1960) und ermöglichte ihm so, an der Seite des Altministerpräsidenten Reinhold Maier Erfahrungen im politischen Geschäft zu sammeln. In dieser herausragenden Schorndorfer Persönlichkeit fand Guntram Palm nicht nur einen Bundesbruder (Stuttgardia) und Freund, sondern auch einen Förderer, der ihm den Weg zur politischen Karriere ebnete. 1964 schaffte Guntram Palm den Einzug in den Landtag, nachdem sich Reinhold Maier von der Landespolitik zurückgezogen hatte. Mit Unterstützung führender Mitglieder der Parteiführung, u.a. von Wolfgang Haußmann, gelang es ihm 1966, sich bei der Wahl zum Oberbürgermeister von Fellbach gegen seine Konkurrenten durchzusetzen und sein erstes politisches Amt zu erringen. Die programmatische Neuausrichtung der FDP im Zuge der sozialliberalen Koalition im Bund führte ab 1969 zur Entfremdung. 1972, ein Jahr nach dem Tod des politischen Ziehvaters Reinhold Maier, entschied Guntram Palm sich zunächst dafür, bei der folgenden Landtagswahl nicht mehr zu kandidieren. Im Anschluss an innerparteiliche Auseinandersetzungen trat er am 30. August 1974 schließlich ganz aus der FDP aus. In einer Stellungnahme und in der Korrespondenz mit Bürgern und Parteimitgliedern führte er als Grund für diesen Entschluss an, er könne nicht Mitglied in einer Partei sein, in der immer stärker die destruktiven Züge eines "Reformismus" vorherrschten. Wenig später trat er der CDU bei (1975) und wurde bereits 1977 zum Vorsitzenden des CDU-Kreisverbandes Rems-Murr gewählt. Dass er seine neue politische Heimat öffentlich bei verschiedenen Anlässen als eigentliche liberale Partei bezeichnete, sorgte bei früheren Weggefährten für Unmut (Q 1/22 Bü 665).
Der Wechsel zur CDU wirkte sich indes positiv auf die Karriere Guntram Palms aus. Bereits 1976 trat er als Oberbürgermeister von Fellbach zurück, um als Staatssekretär ins Innenministerium zu wechseln. Im Oktober 1977 wurde er Justizminister, nachdem der Amtsvorgänger Traugott Bender sich im Zuge der Selbstmorde von RAF-Mitgliedern in Stammheim zum Rücktritt gezwungen sah. 1978 wechselte er das Ressort und wurde anstelle des nun zum Ministerpräsidenten gewählten Lothar Späth Innenminister. Nach der Wahl 1980, bei der Guntram Palm wieder das Landtagsmandat - diesmal freilich für die CDU - errang, wurde er schließlich zum Finanzminister ernannt, ein Amt, das er bis zum Ende der Regierungszeit Lothar Späths 1991 ausübte. Höhepunkt der Karriere Guntram Palms bildete die Ernennung zum Präsident der Landeszentralbank Baden-Württemberg im Jahr 1992. Aufgrund der Unvereinbarkeit dieses Amtes mit dem Mandat, schied er zugleich aus dem Baden-Württembergischen Landtag aus, welchem er von 1964-1972 sowie von 1980-1992 angehört hatte. Als Präsident der Landeszentralbank nahm er eine wichtige Stellung in der Entstehungsphase der Europäischen Währungsunion ein, bevor er sich 2000 zur Ruhe setzte. Guntram Palm betätigte sich während seiner Zeit als aktiver Politiker und als Präsident der Landeszentralbank publizistisch und äußerte sich öffentlich zu verschiedenen Themen. Eine besondere Bedeutung maß er in diesem Zusammenhang Reden, Vorträgen und Grußworten bei: In manchen Zeitspannen sprach er nahezu täglich vor Publikum. Nicht selten verhandelte und kommunizierte Guntram Palm wichtige Eckpunkte seiner Politik auf diesem Weg. Obgleich sich die Schwerpunkte von der Zeit als Oberbürgermeister bis zur Tätigkeit als Präsident der Landeszentralbank verschoben, beschränkte er sich auch in späten Jahren nicht allein auf die großen Foren, sondern blieb auch kleinen Formaten (bspw. Veranstaltungen Fellbacher Vereine und Zusammenschlüsse) treu. Aus der langen Tätigkeit als Finanzminister und Präsident der Landeszentralbank ergibt sich ein Schwerpunkt auf finanz-, wirtschafts- und währungspolitische Themen. Aus Anlass seiner Verabschiedung stellten Mitarbeiter der Landeszentralbank 2000 eine Auswahl besonders denkwürdiger Reden Guntram Palms zusammen. Im Laufe seiner Tätigkeit wurde Guntram Palm verschiedentlich geehrt. Er erhielt u.a. die Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg und das Große Bundesverdienstkreuz mit Stern. Nach eigener Aussage war ihm jedoch die Ehrenbürgerwürde der Großen Kreisstadt Fellbach die wichtigste Auszeichnung. Guntram Palm war mit Ute Palm, geb. Dollmann, verheiratet und hatte drei Söhne. Am 11. Februar 2013 verstarb er in Korb im Alter von 81 Jahren.
Der Bestand und seine Bearbeitung: Bereits 2001 erklärte sich Guntram Palm bereit, dem Hauptstaatsarchiv Stuttgart die Unterlagen aus seiner Zeit als Politiker und Präsident der Landeszentralbank zu überlassen. Er behielt sich jedoch vor, die Übergabe zurückzustellen, bis die Arbeiten an einer geplanten Publikation abgeschlossen sein würden. Auf diese Weise verzögerte sich die Übernahme bis ins Jahr 2013 und kam schließlich erst nach seinem Tod zustande. Im Dezember 2013 nahm das Hauptstaatsarchiv den größeren Teil des Nachlasses (ca. 9 lfd. m) in Empfang, welcher bis dahin teils im Privathaushalt des Ehepaars Palm, teils in der Landeszentralbank aufbewahrt worden war. Im Februar 2014 übergab der Sohn Christoph Palm weitere Unterlagen im Umfang von ca. 1 lfd. m. Es wurden zahlreiche Dubletten kassiert, in erster Linie von Wahlkampfmaterial, Reden und Publikationen. Der Nachlass hat im Zuge der Bestandsbildung also an Umfang verloren, ohne jedoch den ursprünglichen Charakter einzubüßen. Die Unterlagen entstammen größtenteils der Zeit von etwa 1959 bis 2001 und dokumentieren vor allem die Wahrnehmung öffentlicher Ämter sowie in geringerem Maße die parteipolitische Tätigkeit Guntram Palms. Einen gewissen Raum beansprucht ferner Schriftgut aus der wissenschaftlichen Arbeit, insbesondere zur Promotion. Private Zeugnisse nehmen lediglich einen bescheidenen Umfang ein. Unterlagen aus der Funktion als Landtagsabgeordneter fehlen hingegen fast vollständig. Ob dies der Tatsache geschuldet ist, dass diese Tätigkeit hinter der Wahrnehmung von Ämtern, sei es als Oberbürgermeister oder als Minister, zurücktrat oder, ob entsprechende Akten schlicht verloren gingen, bleibt ungewiss. Bereits Guntram Palm hat allerdings die Befürchtung geäußert, dass ein hoher Verlust von Schriftgut im Zuge der Umzüge von Ministerium zu Ministerium und schließlich zur Landeszentralbank anzunehmen sei (Schreiben vom 17. August 2001: Az. 75511.3-F).
Ein besonderes Charakteristikum des Nachlasses bildet die qualitative und quantitative Bedeutung der Reden Guntram Palms. Mehr als ein Drittel der gebildeten Bestandseinheiten entfallen auf Grußworte, Ansprachen oder Vorträge mit zugehörigen Unterlagen. Guntram Palm maß Reden als Mittel persönlicher und politischer Kommunikation offenkundig einen hohen Stellenwert bei. Er hat daher im Laufe seiner Tätigkeiten nicht nur viele hundert Male vor Publikum gesprochen, sondern auch die zugrunde liegenden Entwürfe und Texte entsprechend sorgsam aufbewahrt, unabhängig davon, ob es sich um einen zentralen Vortrag zur Finanzpolitik oder ein kurzes Grußwort bei einem Firmenjubiläum handelte. Im Nachlass findet sich daher nahezu lückenlos das rhetorische Alltagsgeschäft eines Landespolitikers über einen Zeitraum von mehr als 30 Jahren dokumentiert. Einige Tonaufnahmen von Ansprachen Guntram Palms bilden in dieser Hinsicht eine besonders wertvolle Ergänzung. Soweit erkennbar, hat Guntram Palm seine Reden überwiegend selbst ausgearbeitet und nur sehr selten auf Vorlagen von Mitarbeitern zurückgegriffen. Häufig finden sich handschriftliche Anmerkungen und Ergänzungen in den Textvorlagen, die eine intensive Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Thema dokumentieren. Eine wichtige Rolle spielen in diesem Zusammenhang die den Texten beigehefteten Unterlagen. Sie belegen, dass Reden häufig den Anlass für die inhaltliche Auseinandersetzung boten und so Guntram Palms Arbeitsweise strukturierten. Dies schlug sich erkennbar auf die Aktenführung nieder. Redeentwürfe bilden häufig das Gerüst, um das herum sich Notizen, Pressemitteilungen, Firmenbilanzen, Werbematerial, Vermerke von ihm selbst oder seinen Mitarbeitern, Zeitungsartikel, Korrespondenz und anderes Schriftgut sammelten. Die strukturierende Funktion von Reden für den Arbeitsprozess erklärt neben möglichen Verlusten bei Umzügen das geringe Aufkommen von anders zusammengesetzten Handakten. Eine vergleichsweise untergeordnete Stellung nimmt auch die Korrespondenz Guntram Palms ein. Der im Nachlass aufbewahrte Schriftverkehr hat selten inhaltliche Auseinandersetzungen zum Gegenstand und ist häufig privater Natur. Zahlreiche Fotos und Sammlungen von Zeitungsausschnitten dokumentieren hingegen die Außenwirkung und -darstellung gerade des Politikers Guntram Palm sehr gut. Die Unterlagen entstammen unterschiedlichen, teils parallel geführten Ablagen. Neben der chronologischen, funktionsbezogenen (überwiegend in Aktenordnern), existierte eine sachthematische Ablage (überwiegend in einer Hängeregistratur). Hinzu kamen mehrere Kartons ungeordneter, bzw. nur grob geordneter Mappen und Einzelstücke. Unterlagen, die erkennbar eine Einheit bildeten, wurden als solche belassen. Der besseren Handhabbarkeit halber wurden insbesondere umfangreiche Aktenordner jedoch in zwei oder drei archivische Einheiten aufgeteilt und die Zusammengehörigkeit durch "(Teil 1)" usw. kenntlich gemacht. Die Nummerierung mit römischen Ziffern geht demgegenüber bereits auf den Bestandsbildner zurück.
Bei der Gliederung des Bestandes wurde der ursprünglichen Ordnung Rechnung getragen. Da sich die parallel geführten und unterschiedlichen Ordnungsprinzipien verpflichteten Ablagen nicht sinnvoll in ein Schema zusammenführen ließen, wurden zusätzlich zu den auf die Funktion bzw. Tätigkeit bezogenen Unterlagengruppen (1-5) auch solche für die separat aufbewahrten Fotos, Korrespondenz, Tonaufnahmen und Publikationen (7-10) gebildet. Gleiches gilt für die Reden (6), welchen im Nachlass ohnehin eine besondere Bedeutung zukommt. Sie wurden der ursprünglichen Ablage Guntram Palms entsprechend wiederum einerseits chronologisch, andererseits thematisch bzw. adressaten- oder anlassbezogen firmiert. Bereits im ursprünglichen Nachlass kam es wegen dieser parallelen Ablagen zu erheblichen Redundanzen, welche aufgrund des Umfangs und der komplexen Struktur mancher Unterlagen (mehrere Fassungen, handschriftliche Anmerkungen, Begleitunterlagen) im Zuge der Bestandsbildung nur in Einzelfällen bereinigt werden konnten. Die Ordnung und Verzeichnung der Einzelstücke und Mappen orientierte sich an der übrigen Struktur des Nachlasses. Als nützlich erwiesen sich in diesem Zusammenhang Notizzettel der Witwe Guntram Palms mit Erläuterungen, insbesondere zu einzelnen Personen und Anlässen. Die Unterlagen lassen nicht immer eine klare Trennung von Parteiarbeit, öffentlichem Amt und privaten Zusammenhängen erkennen. Insbesondere in seiner Tätigkeit als Redner verwischen die Grenzen der genannten Bereiche regelmäßig. Dennoch sind im Laufe der Zeit nur sehr wenige amtliche Dokumente in die persönlichen Unterlagen gelangt. Diesem Sachverhalt entspricht die Aussage Guntram Palms, er habe kaum Handakten in seinem Privathaushalt geführt (Schreiben vom 17. August 2001: Az. 75511.3-F). Ein großer Teil der (Hand-)Akten ist also in der Überlieferung der Wirkungsstätten verblieben, welche entsprechend ergänzend einbezogen werden sollten. Interessante Quellen zum Wirken Guntram Palms finden sich darüber hinaus in den Nachlässen und politischen Archiven seiner Weggefährten, insbesondere aus der früheren Zeit (vgl. HStA Stuttgart Q 1/8 Dr. Reinhold Maier, Q 1/22 Dr. Wolfgang Haußmann, Q 1/35 Dr. Gebhard Müller) sowie im audiovisuellen Archiv des Landesarchivs. Der Bestand wurde relativ flach erschlossen. Die Titel der Archivalieneinheiten wurden - sofern vorhanden - den ursprünglichen Bezeichnungen der Ordner bzw. Akten entlehnt. Wenn sich diese als nicht aussagekräftig erwiesen oder sich herausragende bzw. nicht zu erwartende Stücke im betreffenden Büschel befanden, wurden ergänzende Angaben in den Enthält-Vermerken aufgeführt. Die Titel von Reden wurden hierbei stets in Anführungszeichen gesetzt, um sie stärker von rein sachthematischen Zusammenstellungen und Vermerken zu trennen. Um die Nutzung zu erleichtern, wurde der Bestand mit Personen- und Ortsdeskriptoren verschlagwortet. Der Bestand wurde vom Unterzeichneten im Rahmen der Ausbildung für den höheren Archivdienst im Oktober 2016 geordnet und verzeichnet. Er hat eine Laufzeit von 1951 bis 2002 und umfasst 318 Einheiten in ca. 10 lfd. m. Stuttgart, im Oktober 2016 Andreas Weber
Literatur: Palm, Guntram: Geschichte der Amtsstadt Schorndorf im Mittelalter. Eine kirchenrechts- u. verfassungshistorische Untersuchung zur Geschichte des mittleren Remstales. Tübingen 1959 (Schriften zur Kirchen- und Rechtsgeschichte, Heft 11/12). Borst, Otto: Fellbach. Eine schwäbische Stadtgeschichte. Stuttgart 1990. Kiel, Friedrich-Wilhelm: Dr. Guntram Palm zum Fünfundsechzigsten. In: An Rems und Murr 22 (1995/96), S. 6 f. Dr. Guntram Palm - Ausgewählte Reden und Veröffentlichungen von 1980 bis 2000. Zusammengestellt von der Landeszentralbank in Baden-Württemberg. Stuttgart (2000). Pressemitteilung der Stadt Fellbach vom 12. Feb. 2013 anlässlich des Todes von Guntram Palm: https://www.fellbach.de/html/seiten/output_adb_file.php?id=15500. (Letzter Zugriff 21. Oktober 2016). Eintrag "Palm, Guntram" in Munzinger Online/Personen - Internationales Biographisches Archiv: http://www.munzinger.de/document/00000014650 (Letzter Zugriff 21. Oktober 2016). Artikel "Guntram Palm" in der Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Guntram_Palm (Letzter Zugriff 21. Oktober 2016).
Der Nachlass wurde von Frau Ute Palm, Kleinheppach, im Dezember 2013, und von Christoph Palm im Februar 2014 an das Hauptstaatsarchiv übergeben (Az.: 7511.3-F)
Zur Person: Guntram Martin Palm wurde am 21. Juni 1931 in Berlin geboren. Nach kriegsbedingten Aufenthalten in Chemnitz, Tübingen und Eberswalde besuchte er ab 1946 das Burg-Gymnasium in Schorndorf. 1952 legte er dort sein Abitur ab und begann ein Studium der Rechtswissenschaft an den Universitäten Tübingen und Heidelberg, das er 1956 mit dem Ersten Staatsexamen abschloss. Anschließend studierte er Volkswirtschaft in Tübingen (1956-1959) und wurde 1959 ebendort zum Dr. jur. promoviert. Die von den Professoren Ludwig Reiser, Hans Erich Feine und Hansmartin Decker-Hauff betreute rechtshistorische Dissertation widmet sich der Geschichte seiner Heimatstadt Schorndorf im Mittelalter. Das Zweite Staatsexamen legte er 1963 in Stuttgart ab, wo er von 1964 bis 1966 als Rechtsanwalt praktizierte. Bereits ein Jahr, nachdem Guntram Palm Mitglied der FDP/DVP geworden war, stellte ihn die Partei als Zweitkandidat seines Wahlkreises bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg auf (1960) und ermöglichte ihm so, an der Seite des Altministerpräsidenten Reinhold Maier Erfahrungen im politischen Geschäft zu sammeln. In dieser herausragenden Schorndorfer Persönlichkeit fand Guntram Palm nicht nur einen Bundesbruder (Stuttgardia) und Freund, sondern auch einen Förderer, der ihm den Weg zur politischen Karriere ebnete. 1964 schaffte Guntram Palm den Einzug in den Landtag, nachdem sich Reinhold Maier von der Landespolitik zurückgezogen hatte. Mit Unterstützung führender Mitglieder der Parteiführung, u.a. von Wolfgang Haußmann, gelang es ihm 1966, sich bei der Wahl zum Oberbürgermeister von Fellbach gegen seine Konkurrenten durchzusetzen und sein erstes politisches Amt zu erringen. Die programmatische Neuausrichtung der FDP im Zuge der sozialliberalen Koalition im Bund führte ab 1969 zur Entfremdung. 1972, ein Jahr nach dem Tod des politischen Ziehvaters Reinhold Maier, entschied Guntram Palm sich zunächst dafür, bei der folgenden Landtagswahl nicht mehr zu kandidieren. Im Anschluss an innerparteiliche Auseinandersetzungen trat er am 30. August 1974 schließlich ganz aus der FDP aus. In einer Stellungnahme und in der Korrespondenz mit Bürgern und Parteimitgliedern führte er als Grund für diesen Entschluss an, er könne nicht Mitglied in einer Partei sein, in der immer stärker die destruktiven Züge eines "Reformismus" vorherrschten. Wenig später trat er der CDU bei (1975) und wurde bereits 1977 zum Vorsitzenden des CDU-Kreisverbandes Rems-Murr gewählt. Dass er seine neue politische Heimat öffentlich bei verschiedenen Anlässen als eigentliche liberale Partei bezeichnete, sorgte bei früheren Weggefährten für Unmut (Q 1/22 Bü 665).
Der Wechsel zur CDU wirkte sich indes positiv auf die Karriere Guntram Palms aus. Bereits 1976 trat er als Oberbürgermeister von Fellbach zurück, um als Staatssekretär ins Innenministerium zu wechseln. Im Oktober 1977 wurde er Justizminister, nachdem der Amtsvorgänger Traugott Bender sich im Zuge der Selbstmorde von RAF-Mitgliedern in Stammheim zum Rücktritt gezwungen sah. 1978 wechselte er das Ressort und wurde anstelle des nun zum Ministerpräsidenten gewählten Lothar Späth Innenminister. Nach der Wahl 1980, bei der Guntram Palm wieder das Landtagsmandat - diesmal freilich für die CDU - errang, wurde er schließlich zum Finanzminister ernannt, ein Amt, das er bis zum Ende der Regierungszeit Lothar Späths 1991 ausübte. Höhepunkt der Karriere Guntram Palms bildete die Ernennung zum Präsident der Landeszentralbank Baden-Württemberg im Jahr 1992. Aufgrund der Unvereinbarkeit dieses Amtes mit dem Mandat, schied er zugleich aus dem Baden-Württembergischen Landtag aus, welchem er von 1964-1972 sowie von 1980-1992 angehört hatte. Als Präsident der Landeszentralbank nahm er eine wichtige Stellung in der Entstehungsphase der Europäischen Währungsunion ein, bevor er sich 2000 zur Ruhe setzte. Guntram Palm betätigte sich während seiner Zeit als aktiver Politiker und als Präsident der Landeszentralbank publizistisch und äußerte sich öffentlich zu verschiedenen Themen. Eine besondere Bedeutung maß er in diesem Zusammenhang Reden, Vorträgen und Grußworten bei: In manchen Zeitspannen sprach er nahezu täglich vor Publikum. Nicht selten verhandelte und kommunizierte Guntram Palm wichtige Eckpunkte seiner Politik auf diesem Weg. Obgleich sich die Schwerpunkte von der Zeit als Oberbürgermeister bis zur Tätigkeit als Präsident der Landeszentralbank verschoben, beschränkte er sich auch in späten Jahren nicht allein auf die großen Foren, sondern blieb auch kleinen Formaten (bspw. Veranstaltungen Fellbacher Vereine und Zusammenschlüsse) treu. Aus der langen Tätigkeit als Finanzminister und Präsident der Landeszentralbank ergibt sich ein Schwerpunkt auf finanz-, wirtschafts- und währungspolitische Themen. Aus Anlass seiner Verabschiedung stellten Mitarbeiter der Landeszentralbank 2000 eine Auswahl besonders denkwürdiger Reden Guntram Palms zusammen. Im Laufe seiner Tätigkeit wurde Guntram Palm verschiedentlich geehrt. Er erhielt u.a. die Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg und das Große Bundesverdienstkreuz mit Stern. Nach eigener Aussage war ihm jedoch die Ehrenbürgerwürde der Großen Kreisstadt Fellbach die wichtigste Auszeichnung. Guntram Palm war mit Ute Palm, geb. Dollmann, verheiratet und hatte drei Söhne. Am 11. Februar 2013 verstarb er in Korb im Alter von 81 Jahren.
Der Bestand und seine Bearbeitung: Bereits 2001 erklärte sich Guntram Palm bereit, dem Hauptstaatsarchiv Stuttgart die Unterlagen aus seiner Zeit als Politiker und Präsident der Landeszentralbank zu überlassen. Er behielt sich jedoch vor, die Übergabe zurückzustellen, bis die Arbeiten an einer geplanten Publikation abgeschlossen sein würden. Auf diese Weise verzögerte sich die Übernahme bis ins Jahr 2013 und kam schließlich erst nach seinem Tod zustande. Im Dezember 2013 nahm das Hauptstaatsarchiv den größeren Teil des Nachlasses (ca. 9 lfd. m) in Empfang, welcher bis dahin teils im Privathaushalt des Ehepaars Palm, teils in der Landeszentralbank aufbewahrt worden war. Im Februar 2014 übergab der Sohn Christoph Palm weitere Unterlagen im Umfang von ca. 1 lfd. m. Es wurden zahlreiche Dubletten kassiert, in erster Linie von Wahlkampfmaterial, Reden und Publikationen. Der Nachlass hat im Zuge der Bestandsbildung also an Umfang verloren, ohne jedoch den ursprünglichen Charakter einzubüßen. Die Unterlagen entstammen größtenteils der Zeit von etwa 1959 bis 2001 und dokumentieren vor allem die Wahrnehmung öffentlicher Ämter sowie in geringerem Maße die parteipolitische Tätigkeit Guntram Palms. Einen gewissen Raum beansprucht ferner Schriftgut aus der wissenschaftlichen Arbeit, insbesondere zur Promotion. Private Zeugnisse nehmen lediglich einen bescheidenen Umfang ein. Unterlagen aus der Funktion als Landtagsabgeordneter fehlen hingegen fast vollständig. Ob dies der Tatsache geschuldet ist, dass diese Tätigkeit hinter der Wahrnehmung von Ämtern, sei es als Oberbürgermeister oder als Minister, zurücktrat oder, ob entsprechende Akten schlicht verloren gingen, bleibt ungewiss. Bereits Guntram Palm hat allerdings die Befürchtung geäußert, dass ein hoher Verlust von Schriftgut im Zuge der Umzüge von Ministerium zu Ministerium und schließlich zur Landeszentralbank anzunehmen sei (Schreiben vom 17. August 2001: Az. 75511.3-F).
Ein besonderes Charakteristikum des Nachlasses bildet die qualitative und quantitative Bedeutung der Reden Guntram Palms. Mehr als ein Drittel der gebildeten Bestandseinheiten entfallen auf Grußworte, Ansprachen oder Vorträge mit zugehörigen Unterlagen. Guntram Palm maß Reden als Mittel persönlicher und politischer Kommunikation offenkundig einen hohen Stellenwert bei. Er hat daher im Laufe seiner Tätigkeiten nicht nur viele hundert Male vor Publikum gesprochen, sondern auch die zugrunde liegenden Entwürfe und Texte entsprechend sorgsam aufbewahrt, unabhängig davon, ob es sich um einen zentralen Vortrag zur Finanzpolitik oder ein kurzes Grußwort bei einem Firmenjubiläum handelte. Im Nachlass findet sich daher nahezu lückenlos das rhetorische Alltagsgeschäft eines Landespolitikers über einen Zeitraum von mehr als 30 Jahren dokumentiert. Einige Tonaufnahmen von Ansprachen Guntram Palms bilden in dieser Hinsicht eine besonders wertvolle Ergänzung. Soweit erkennbar, hat Guntram Palm seine Reden überwiegend selbst ausgearbeitet und nur sehr selten auf Vorlagen von Mitarbeitern zurückgegriffen. Häufig finden sich handschriftliche Anmerkungen und Ergänzungen in den Textvorlagen, die eine intensive Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Thema dokumentieren. Eine wichtige Rolle spielen in diesem Zusammenhang die den Texten beigehefteten Unterlagen. Sie belegen, dass Reden häufig den Anlass für die inhaltliche Auseinandersetzung boten und so Guntram Palms Arbeitsweise strukturierten. Dies schlug sich erkennbar auf die Aktenführung nieder. Redeentwürfe bilden häufig das Gerüst, um das herum sich Notizen, Pressemitteilungen, Firmenbilanzen, Werbematerial, Vermerke von ihm selbst oder seinen Mitarbeitern, Zeitungsartikel, Korrespondenz und anderes Schriftgut sammelten. Die strukturierende Funktion von Reden für den Arbeitsprozess erklärt neben möglichen Verlusten bei Umzügen das geringe Aufkommen von anders zusammengesetzten Handakten. Eine vergleichsweise untergeordnete Stellung nimmt auch die Korrespondenz Guntram Palms ein. Der im Nachlass aufbewahrte Schriftverkehr hat selten inhaltliche Auseinandersetzungen zum Gegenstand und ist häufig privater Natur. Zahlreiche Fotos und Sammlungen von Zeitungsausschnitten dokumentieren hingegen die Außenwirkung und -darstellung gerade des Politikers Guntram Palm sehr gut. Die Unterlagen entstammen unterschiedlichen, teils parallel geführten Ablagen. Neben der chronologischen, funktionsbezogenen (überwiegend in Aktenordnern), existierte eine sachthematische Ablage (überwiegend in einer Hängeregistratur). Hinzu kamen mehrere Kartons ungeordneter, bzw. nur grob geordneter Mappen und Einzelstücke. Unterlagen, die erkennbar eine Einheit bildeten, wurden als solche belassen. Der besseren Handhabbarkeit halber wurden insbesondere umfangreiche Aktenordner jedoch in zwei oder drei archivische Einheiten aufgeteilt und die Zusammengehörigkeit durch "(Teil 1)" usw. kenntlich gemacht. Die Nummerierung mit römischen Ziffern geht demgegenüber bereits auf den Bestandsbildner zurück.
Bei der Gliederung des Bestandes wurde der ursprünglichen Ordnung Rechnung getragen. Da sich die parallel geführten und unterschiedlichen Ordnungsprinzipien verpflichteten Ablagen nicht sinnvoll in ein Schema zusammenführen ließen, wurden zusätzlich zu den auf die Funktion bzw. Tätigkeit bezogenen Unterlagengruppen (1-5) auch solche für die separat aufbewahrten Fotos, Korrespondenz, Tonaufnahmen und Publikationen (7-10) gebildet. Gleiches gilt für die Reden (6), welchen im Nachlass ohnehin eine besondere Bedeutung zukommt. Sie wurden der ursprünglichen Ablage Guntram Palms entsprechend wiederum einerseits chronologisch, andererseits thematisch bzw. adressaten- oder anlassbezogen firmiert. Bereits im ursprünglichen Nachlass kam es wegen dieser parallelen Ablagen zu erheblichen Redundanzen, welche aufgrund des Umfangs und der komplexen Struktur mancher Unterlagen (mehrere Fassungen, handschriftliche Anmerkungen, Begleitunterlagen) im Zuge der Bestandsbildung nur in Einzelfällen bereinigt werden konnten. Die Ordnung und Verzeichnung der Einzelstücke und Mappen orientierte sich an der übrigen Struktur des Nachlasses. Als nützlich erwiesen sich in diesem Zusammenhang Notizzettel der Witwe Guntram Palms mit Erläuterungen, insbesondere zu einzelnen Personen und Anlässen. Die Unterlagen lassen nicht immer eine klare Trennung von Parteiarbeit, öffentlichem Amt und privaten Zusammenhängen erkennen. Insbesondere in seiner Tätigkeit als Redner verwischen die Grenzen der genannten Bereiche regelmäßig. Dennoch sind im Laufe der Zeit nur sehr wenige amtliche Dokumente in die persönlichen Unterlagen gelangt. Diesem Sachverhalt entspricht die Aussage Guntram Palms, er habe kaum Handakten in seinem Privathaushalt geführt (Schreiben vom 17. August 2001: Az. 75511.3-F). Ein großer Teil der (Hand-)Akten ist also in der Überlieferung der Wirkungsstätten verblieben, welche entsprechend ergänzend einbezogen werden sollten. Interessante Quellen zum Wirken Guntram Palms finden sich darüber hinaus in den Nachlässen und politischen Archiven seiner Weggefährten, insbesondere aus der früheren Zeit (vgl. HStA Stuttgart Q 1/8 Dr. Reinhold Maier, Q 1/22 Dr. Wolfgang Haußmann, Q 1/35 Dr. Gebhard Müller) sowie im audiovisuellen Archiv des Landesarchivs. Der Bestand wurde relativ flach erschlossen. Die Titel der Archivalieneinheiten wurden - sofern vorhanden - den ursprünglichen Bezeichnungen der Ordner bzw. Akten entlehnt. Wenn sich diese als nicht aussagekräftig erwiesen oder sich herausragende bzw. nicht zu erwartende Stücke im betreffenden Büschel befanden, wurden ergänzende Angaben in den Enthält-Vermerken aufgeführt. Die Titel von Reden wurden hierbei stets in Anführungszeichen gesetzt, um sie stärker von rein sachthematischen Zusammenstellungen und Vermerken zu trennen. Um die Nutzung zu erleichtern, wurde der Bestand mit Personen- und Ortsdeskriptoren verschlagwortet. Der Bestand wurde vom Unterzeichneten im Rahmen der Ausbildung für den höheren Archivdienst im Oktober 2016 geordnet und verzeichnet. Er hat eine Laufzeit von 1951 bis 2002 und umfasst 318 Einheiten in ca. 10 lfd. m. Stuttgart, im Oktober 2016 Andreas Weber
Literatur: Palm, Guntram: Geschichte der Amtsstadt Schorndorf im Mittelalter. Eine kirchenrechts- u. verfassungshistorische Untersuchung zur Geschichte des mittleren Remstales. Tübingen 1959 (Schriften zur Kirchen- und Rechtsgeschichte, Heft 11/12). Borst, Otto: Fellbach. Eine schwäbische Stadtgeschichte. Stuttgart 1990. Kiel, Friedrich-Wilhelm: Dr. Guntram Palm zum Fünfundsechzigsten. In: An Rems und Murr 22 (1995/96), S. 6 f. Dr. Guntram Palm - Ausgewählte Reden und Veröffentlichungen von 1980 bis 2000. Zusammengestellt von der Landeszentralbank in Baden-Württemberg. Stuttgart (2000). Pressemitteilung der Stadt Fellbach vom 12. Feb. 2013 anlässlich des Todes von Guntram Palm: https://www.fellbach.de/html/seiten/output_adb_file.php?id=15500. (Letzter Zugriff 21. Oktober 2016). Eintrag "Palm, Guntram" in Munzinger Online/Personen - Internationales Biographisches Archiv: http://www.munzinger.de/document/00000014650 (Letzter Zugriff 21. Oktober 2016). Artikel "Guntram Palm" in der Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Guntram_Palm (Letzter Zugriff 21. Oktober 2016).
318 Büschel (8,61 lfd. m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:39 MEZ
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